In Neuschwanstein soll es schnelles Internet geben

Angebot ausbauen

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Bald wird den Besuchern von Schloss Neuschwanstein auch schnelles Internet zur Verfügung stehen. Das hat jetzt der Schwangauer Gemeinderat beschlossen.

Schwangau – Schloss Neuschwanstein soll mit schnellem Internet versorgt werden. Das hat der Gemeinderat von Schwangau in dieser Woche beschlossen.

Damit soll die digitale Infrastruktur für die Besucher und die Verwaltung des touristischen Publikumsmagneten verbessert werden. Die Maßnahme ist auch im Hinblick auf die Bewerbung von Neuschwanstein als UNESCO-Weltkulturerbe geplant. „Wir wollen dazu beitragen, das Erbe von Ludwig II. zu erhalten und für die Nachwelt zugänglich zu machen“, erklärte Schwangaus Erste Bürgermeister Stefan Rinke.

 „Mit schnellem Internet wollen wir digitale Angebote für die Millionen von Besuchern aus aller Welt ermöglichen und der Schlösserverwaltung die Arbeit erleichtern“, so Rinke weiter. „Ich bin sicher, der König hätte sich über die Schwangauer Initiative gefreut. Denn Ludwig II. war ein großer Visionär und hat sich sehr für Technik begeistert“, so der Rathauschef. 

Eine Millionen Euro Kosten 

Der Breitbandausbau in der Ostallgäuer Schlössergemeinde findet im Rahmen des Förderprogramms zur Digitalisierung des ländlichen Raums statt. Für dieses Jahr wird von Kosten in Höhe von einer Million Euro ausgegangen. Zuständig für Hochgeschwindigkeitsinternetnetze und Schlösser im Freistaat Bayern ist das Finanz- und Heimatministerium unter Leitung von Minister Markus Söder (CSU).

kb

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