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Gemeinde Halblech investiert viel in ihr Schwimmbad

Sorgen um das Trauchgauer Freibad

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Bürgermeister Johann Gschwill steht den interessierten Halblechern in der Bürgerversammlung Rede und Antwort.

Halblech – Das Trauchgauer Freibad bereitet der Gemeindeverwaltung nicht unerhebliche Sorgen. Das machte Bürgermeister Johann Gschwill kürzlich in der Bürgerversammlung deutlich.

Vor allem die Suche nach einem Betreiber gestalte sich alles andere als einfach. Für die Erneuerung der Sanitäranlagen steckt die Gemeinde ca. 120.000 Euro in die Sanierung, teilte Gschwill im Zuge seines Rechenschaftsberichts mit. Ebenso soll der Eingangsbereich künftig barrierefrei werden. Da sich das Ehepaar Höhenwarter als Betreiber aus gesundheitlichen Gründen zurückgezogen hat, sucht die Gemeinde bisher vergeblich einen Nachfolger. 

Neben dem Sanitärbereich müssen auch die Becken irgendwann saniert werden. Doch die Gemeinde wartet Gschwill zufolge noch ab und hofft, dass sich eine Möglichkeit ergibt, dafür Fördermittel zu bekommen. Dass die Gemeinde das Freibad wieder selbst betreibe, sei aufgrund der Personallage aber nicht denkbar, betonte der Bürgermeister. 

Die Wasserversorgung betreffend sei immer noch unklar, wie es zur Verunreinigung des Trinkwassers kommen konnte. Derzeit werden 14-tägig Proben entnommen, bisher habe sich keine Verunreinigung mehr ergeben. Des weiteren ist die Sanierung des in die Jahre gekommenen Hochbehälters in Buching und der Pumpstation in Bayerniederhofen in Absprache mit der Firma Südwasser, die seit 2017 die technische Betreuung des Wassernetzes übernimmt, geplant. 

In der Aussprache regte Franz Leiteter an, nochmal über den Bau eines zweiten Brunnens an der Kohlstichquelle im Kenzengebiet nachzudenken. In Sachen Infrastruktur erkundigte sich Hubert Gut, wie es um die Sanierung der Straßen In-der-Siedlung und Walter-Böttcher stehe und ob heuer noch etwas passiere. Gschwill verneinte und begründete dies mit der unklaren Situation um die Straßenausbaubeitragssätze, die der Freistaat abschaffen will. Solange hier keine Klarheit bestehe, wer künftig dafür zahle, wolle die Gemeinde kein Risiko eingehen. 

Wie lange der geplante Breitbandausbau dauern werde, erkundigte sich Reinhold Köllemann. In diesem Zusammenhang wies Gschwill darauf hin, dass die Gemeinde bis zu 700.000 Euro in den Ausbau investiere und dazu Fördermittel in Millionenhöhe von Bund und Land erhalte. In den Außengebieten lässt die Gemeinde selbst Glasfaserleitungen verlegen; den Ausbau in den Hauptortsteilen übernehme dagegen die Telekom. Die konnte bislang allerdings keinen genauen Termin benennen, wann der Bau von Leitungen und Verteilerkästen abgeschlossen sei. Über den Stand werde regelmäßig informiert. 

Die Straßensperrung der Verbindungsstraße nach Roßhaupten, die bis April kommenden Jahres dauern wird, war unter den Anwesenden kein Thema. Trotz der etwa 1500 Menschen, die von oder nach Halblech zur Arbeitsstelle pendeln. Auch die Kreisstraße soll noch bis 25. Mai halbseitig gesperrt bleiben. 

Mehr Gästeankünfte

Beim Tourismus konnten mehr Gästeankünfte verzeichnet werden, die Verweildauer hat sich aber verkürzt, so die Bilanz des Fremdenverkehrs. Ein knappes Plus von 17 Prozent bei etwa 41.985 Ankünften. 

Die Übernachtungszahlen stiegen mit 166.373 im gleichen Zeitraum aber nur um 4,6 Prozent an. Grund für den Anstieg dürfte die Sperrung der B17 im vergangenen Jahr gewesen sein. Erleichtert zeigte sich Bürgermeister Gschwill auch über den beschlossenen Erhalt der Klinik Buching, die allein 27 Prozent aller Übernachtungen ausmache. Die Pro-Kopf-Verschuldung lag im vergangenen Jahr bei 153 Euro. Die Gebühren für Kindertagesstätte wurden angepasst und außerdem ein neuer Ortsprospekt erstellt, fügte Bürgermeister Johann Gschwill abschließend hinzu.

ms

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