Hilfe für kleine Gemeinden

Bezirk Reutte erhält 2,5 Millionen Euro aus dem Gemeindeausgleichsfonds

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Soja Ledl-Rossmann, Vizepräsidentin des Bundesrats und ÖVP-Bezirksobfrau.

Reutte – Rund 2,5 Millionen Euro fließen aus dem Gemeindeausgleichsfonds in den Bezirk Reutte. Das gibt Sonja Ledl-Rossmann, Vizepräsidentin des Bundesrats, bekannt. 

„Im Bezirk Reutte sind viele kleine Gemeinden, die aber auch entsprechende Infrastruktur für ihre Bürger bieten müssen. Da greift das Land unter die Arme", so Ledl-Rossmann. Die Tiroler Landesregierung habe auf Antrag von Gemeindereferent Johannes Tratter kürzlich die Auszahlung der zweiten Jahrestranche aus dem Gemeindeausgleichsfonds (GAF) beschlossen, informierte die ÖVP-Bezirksobfrau Ledl-Rossmann. „Gut 2,5 Millionen Euro fließen in Projekte im Bezirk Reutte.” Mit dem Gemeindeausgleichsfonds unterstützt das Land Tirol Städte und Gemeinden, um notwendige Infrastrukturmaßnahmen zu errichten und zu erhalten. 

„Die Gemeinden sind der Grundpfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Dafür braucht es auch die notwendige Infrastruktur”, fügte Ledl-Rossmann hinzu. „Das Land fördert deshalb die Errichtung von Gemeinde- und Mehrzweckhäuser mit 507.000 Euro aus dem Gemeindeausgleichsfonds.“ 

Schnelles Internet fördern 

Auch die Digitalisierung bilde einen Schwerpunkt. „Schnelles Internet stärkt den ländlichen Raum und macht Arbeitgeber und Arbeitnehmer zunehmend ortsunabhängig, daher wird die Breitbandversorgung mit 443.000 Euro maßgeblich unterstützt.“ Bei den Projekten der Wildbach- und Lawinenverbauung, die mit 175.000 Euro bedacht werden, stehe Sicherheit an oberster Stelle. Wasser- und Abwasserinfrastruktur fördert das Land mit über 380.000 Euro. Für Barrierefreiheit stehen im Bezirk 255.000 Euro zur Verfügung.

kb

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