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Bienenkrankheit „Amerikanische Faulbrut“ im Ostallgäu entdeckt

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Sortenreine Honige
Im Landkreis Ostallgäu ist unter mehreren Bienenvölkern die „Amerikanische Faulbrut“ ausgebrochen. © Julian Stratenschulte/dpa/dpa-tmn

Landkreis – In mehreren Bienenvölkern im mittleren Landkreis ist laut Landratsamt die Amerikanische Faulbrut festgestellt worden.

Die Krankheit kann in Bienenvölkern erhebliche Schäden verursachen. Das Veterinäramt hat Maßnahmen gegen die Ausbreitung eingeleitet. Rund um den Standort des betroffenen Bestandes wurde ein Sperrbezirk mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet.

Imker, die die Haltung ihrer Bienenvölker bisher noch nicht beim Landratsamt gemeldet haben, werden dringend aufgefordert, dies nachzuholen. Die Bienenseuche ist für den Menschen ungefährlich. Auch der Honig und andere Bienenerzeugnisse können bedenkenlos verzehrt werden.

Der Erreger – ein Bakterium – wird über den Futtersaft und die Waben verbreitet. Er befällt ausschließlich die Brut der Bienen und führt zu Verlusten in den Bienenvölkern.

Weggeworfene, nicht vollständig gereinigte Honiggläser, die für Bienen zugänglich sind, können die Sporen von einem Volk zum nächsten weitertragen. 

Für Fragen steht das Veterinäramt des Landratsamts Ostallgäu unter der Telefonnummer 08342/91 12 13 oder per E-Mail unter veterinaeramt@lra-oal.bayern.de zur Verfügung.

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