Die nächste Hängepartie

Füssener Stadtverwaltung hat für dieses Jahr noch keinen Pächter für das "Strandbad Hopfensee"

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Nicht nur die Zukunft des Weißenseer Strandbades ist derzeit ungewiss: Auch für das Strandbad Hopfensee hat die Stadt derzeit keinen Pächter.

Hopfen am See – Nicht nur die Zukunft des Strandbades in Weißensee steht derzeit in den Sternen. Auch in Hopfen am See droht offenbar in diesem Jahr eine Hängepartie mit derzeit ungewissem Ausgang.

Die bei Einheimischen und Touristen beliebte Einrichtung könnte nach Informationen unser Zeitung heuer im Sommer geschlossen bleiben. Denn aktuell gibt es keinen Pächter. 

Eine Ära ist im Dezember zu Ende gegangen: 45 Jahre lang betrieb die Familie Hella das Strandbad in Hopfen am See. Nachdem seine Eltern 30 Jahre lang die Badegäste bewirtet hatten, übernahm Sohn Andreas das Steuer. Doch nach 15 Jahren ist nun auch für ihn Schluss: Am 31. Dezember lief nach Informationen unserer Zeitung der Pachtvertrag für das Strandbad aus. Der Grund: Dem Vernehmen nach soll im Herbst 2018 mit dem Bau der neuen Badeanstalt begonnen werden. Einen Interessenten dafür solle es bereits geben, wird sich in Hopfen erzählt.

Dass das Ortsteil-Strandbad derzeit keinen Betreiber hat, bestätigte Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) auf Nachfrage des Kreisbote. Die Stadtverwaltung sei aber dabei, sich darum zu kümmern und werde per Ausschreibung einen neuen Pächter suchen. Dann könnte das Strandbad im kommenden Sommer vielleicht doch noch seine Türen öffnen. 

Erst in der vergangenen Woche hatte der Stadtrat hinter verschlossenen Türen die Modalitäten für einen Pachtvertrag für das Weißenseer Strandbad festgelegt (der Kreisbote berichtete). Auch hier ist der langjährige Betreiber ausgestiegen, sodass für dieses Jahr ein neuer gesucht werden muss. Danach soll der Kiosk ohnehin neu gebaut und von dem Gastronom Otto Sentürk betrieben werden. Dagegen laufen die Weißenseer allerdings Sturm.

kk/mm

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