Auf dem "Verbindungspfad"

"Fachklinik Allgäu" lädt zum "Tag der offenen Tür" 

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Geschäftsführer Andreas Nitsch (v.l.), 2. Vorsitzender Andreas Allgaier, Vorsitzende Petra Laschewski vom Förderverein der Rot-Kreuz Gemeinschaft Pfronten und Feuerwehr-Kommandant Andreas Kunz freuen sich über eine Spende für die beiden Einrichtungen.

Pfronten – Seit einem Jahr gibt es die Alpcura-Klinik nun unter der neuen Trägerschaft und dem neuen Namen „Fachklinik Allgäu“. Geschäftsführer Andreas Nitsch und Robert Conle nahmen dies zum Anlass und luden am vergangenen Samstag Interessierte und Besucher zum „ersten Tag der offenen Tür“ ein.

Die im Jahr 1978 eröffnete Klinik, damals von der DAK gebaut und unter der Leitung von Acura geführt, präsentierte sich von seiner besten Seite. Der Besucher bekam Einblicke in die Heilmethoden der Pneumologie und der Psychosomatik – auf beide Abteilungen hat sich die Fachklinik Allgäu spezialisiert. 

So werden in der Abteilung Pneumologie (Lungen- und Atemwegserkrankungen) klassisch chronische wie auch onkologische Atemwegserkrankungen behandelt. In der Abteilung Psychosomatik reicht die Bandbreite der Behandlung angefangen bei Stress- und Belastungssymptomen über Burn-Out, Traumabewältigung bis hin zu Angstzuständen und Depressionen. 

Eine Seltenheit der Fachklinik Allgäu ist der sogenannte „Verbindungspfad“. Er findet zwischen zwei Abteilungen statt und bietet somit die Möglichkeit, in einem gewissen Symbiose-Effekt auf Symptome, die sich gegenseitig sowohl auf das organische wie auch auf die Psyche ergeben können, einzugehen. Durch die Erklärung und Darstellung wurde dem Besucher die Symbiose dieser „Besonderheit“ ziemlich schnell klar. 

Ziel der Unternehmensleitung war es, dem Besucher eine Antwort auf die Frage „Was machen die da?“ zu geben und eventuelle Hemmschwellen von Betroffenen durch den Einblick in die Materie zu beseitigen oder zu mindern. Für Fragen, zum Beispiel hinsichtlich eines Klinikaufenthaltes, standen den ganzen Tag Mitarbeiter zur Verfügung. So blieben keine Fragen offen und die Besucher konnten sich nebenbei auch „ins Vergnügen“ stürzen. So zum Beispiel auf den Handwerkermarkt mit Vorführungen von Holzarbeiten und Drechseln. 

Aber auch weitere zahlreiche Verkaufsstände waren vertreten und boten ihre Waren an. Die Allgäu-Alpakas, die ebenfalls ein Bestandteil einer Therapieform sind und somit zum festen „Ensemble“ der Klinik gehören, waren bei den Kindern aber auch Erwachsenen der absolute Renner. Auch die Vernissage der Zeichnerin und Malerin Annemarie Augstein konnte bewundert werden. 

Vorträge, zum Beispiel über die „Volkskrankheit COPD“, „Bewegung im Alltag“, „gesunde Ernährung“ oder „gesunden Schlaf“ waren ebenfalls gut besucht. Mitmachaktionen wie Bogenschießen, Yoga, Spinning oder Atemgymnastik sorgten letztendlich für noch mehr Schwung und Unterhaltung. Großen Anklang bei den Kindern fand die Hüpfburg, „Hau den Lukas“ und ein Zauberer und Bauchredner. 

Challenge gemeistert

Und dann war da noch ein weiterer Höhepunkt am Tag der offenen Tür: Die Scheckübergabe anlässlich der „Grill-Pool-Challenge“ – eine momentan sehr beliebte und verbreitete Aktion in den Sozialen Netzwerken inklusive einer Spende für den guten Zweck. Das Partner- und Busunternehmen Blau-Weiß Reisen Wanger aus Pfronten hatte die Alpcura-Fachklinik Allgäu für die Challenge nominiert. Diese setzte „ihren Auftrag“ innerhalb vierzehn Tagen in die Tat um. Gespendet wurde mit jeweils 200 Euro an die Feuerwehr Pfronten-Berg und an den Förderverein der Rot-Kreuz Gemeinschaft Pfronten e.V. 

Petra Laschewski, Erste Vorsitzende des Fördervereins der Rot-Kreuz Gemeinschaft Pfronten, und ihr Stellvertreter Andreas Allgaier freuten sich über die Spende und den Scheck. Auch Andreas Kunz, Kommandant der Feuerwehr, nahm den Scheck mit großem Dank und großer Freude entgegen. Gut besucht war der „Tag der offenen Tür“. 

Sowohl Einheimische wie auch Vertreter der Gemeinde, Tourismusdirektor Jan Schubert oder auch Besucher aus anderen Regionen informierten sich ausgiebig über die Klinik. So war ein Einblick in den Tagesablauf eines Reha-Patienten und in die verschiedenen Therapieformen gewährleistet und auch für jeden etwas dabei. „Ein großes Lob an die Mitarbeiter die das alles auf die Beine gestellt haben – ohne ihre Motivation und ihren Einsatz wäre dieser Tag nicht zustande gekommen“, lobte Geschäftsführer Andreas Nitsch. „Ich gehe heute mit einem guten Gefühl nach Hause und freue mich über die zahlreichen Besucher, die positive Resonanz und über den absolut gelungenen Tag“, so der Geschäftsführer weiter.

ce

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