Hoffen auf neues Löschfahrzeug

Mitgliederversammlung: Hopfener Feuerwehr blickt auf zahlreiche Einsätze zurück

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Ehre, wem Ehre gebührt: Inmitten ihrer Feuerwehrkollegen Richard Merkl (v. l.), Peter Einsiedler, Stefan Lieb und Harald Keller stellen sich Simon Hartung (2. v. l.) und Peter Keller (3. v. l.), die für ihre langjährige Dienstzeit ausgezeichnet werden, zum Foto auf.

Hopfen am See – „Gott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr“, betonten jetzt gleich mehrere Redner in der Jahreshauptversammlung der Hopfener Feuerwehr im „Hoigarte“ auf dem Campingplatz.

Da passte es gut, dass zwei ihrer Mitglieder im Rahmen der Versammlung vom Kreisbrandinspektor Peter Einsiedler „für ihre langjährige, aktive Dienstzeit“ mit einer Urkunde sowie dem Feuerwehrkreuz ausgezeichnet wurden. 

Die Geehrten Simon Hartung (seit 25 Jahre Mitglied bei der Feuerwehr) und Michael Keller (40 Jahre) hätten auch 2017 mitgeholfen, dass „ein arbeitsreiches Jahr“ ohne größere Unglücksfälle über die Bühne ging, wie Kommandant Harald Keller in seinem Rechenschaftsbericht erklärte. Mit einer Mannschaftsstärke von 44 Mann habe die Wehr 32 Einsätze erfolgreich abgeschlossen.

Zudem hätten die Brandbekämpfer insgesamt 15 Übungen absolviert sowie an verschiedenen Fort- und Weiterbildungen teilgenommen. Dabei kamen 912 Stunden zusammen. Unter den Einsätzen seien sechs Brandalarme, neun Brandmeldealarme, zehn technische Hilfeleistungen, sechs „freiwillige Tätigkeiten“ und ein Notarztzubringerdienst gewesen.

 Dabei seien insgesamt 366 Einsatzstunden zusammengekommen, die allerdings nur einen Bruchteil der „gesamten geleisteten Arbeit“ von 1278 Stunden darstellten. Keller dankte nicht nur der „gesamten Mannschaft für den Einsatz zum Wohl der Bürger an 365 Tagen“, sondern auch der Stadt Füssen „für die Bereitstellung der Mittel“. Für die Stadt war Dritter Bürgermeister Herbert Dopfer (Füssen-Land) in Vertretung von Paul Iacob (SPD) bei der Versammlung anwesend. 

Während Dopfer die Feuerwehr in seinem Grußwort als „sehr wichtig“ lobte, kündigte deren Kommandant als „oberste Priorität für 2018“ die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeugs an und wünschte „uns weniger Einsätze“. Immerhin glaube er, „dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Zahlreiche Aktivitäten der Hopfener Brandbekämpfer im abgelaufenen Berichtsjahr über den Feuerwehrdienst hinaus hatte zuvor Schriftführer Christian Senn Revue passieren lassen. Martin Dopfer, der Kassenwart Daniel Keck an diesem Abend vertrat, verkündete einen „Jahresüberschuss“ beim Kassenbestand. 

Kreisbrandinspektor Einsiedler dankte den Hopfener Feuerwehrleuten „für die geleistete Arbeit“, die „nicht weniger“ werde. Anschließend rief er ihnen zu: „Kommt alle wieder gesund heim!“ Die besten Wünsche für „unfallfreie Einsätze“ übermittelte auch Thomas Roth, Kommandant der Füssener Feuerwehr, der der Ortsteilwehr darüber hinaus „für die gute Zusammenarbeit“ dankte.

cf

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