Technik ist auf dem neuesten Stand

Das Einsatzzentrum Breitenwang präsentiert sich modern und funktionell. Mit einem Gottesdienst, Musik und Grußworten weihen Gemeindevertreter das Zentrum ein. Foto: ed

Reutte – Nach eineinhalb Jahren war es nun soweit: die Feuerwehr Breitenwang und die Wasserrettung des Bezirks Reutte bezogen ihr neues Einsatzzentrum Breitenwang (EZB). Mit Musik, einem Gottesdienst und einigen Grußworten weihten die Gemeinde Breitenwang am Sonntag das Gebäude ein.

Zur gelungenen Fertigstellung des neuen Einsatzzentrums Breitenwang (EZB) konnte Bürgermeister Hanspeter Wagner eine ganze Reihe prominenter Gäste aus dem Bezirk Reutte und vom Land Tirol begrüßen. Nach eineinhalb Jahren Bauzeit wurde dieses Projekt jetzt fertig gestellt. Die Gemeinde Breitenwang schätze sich glücklich, mit diesem neuen Einsatzzentrum zeitgemäße und bedarfsgerechte Räumlichkeiten für die Feuerwehr Breitenwang und die Wasserrettung des Bezirks Reutte zur Verfügung stellen zu können, so Wagner. Das feierten die Anwesenden unter anderem mit einem Gottesdienst, den Dekan Franz Neuner hielt. Zur musikalischen Unterhaltung sorgte dabei die Bürgermusikkapelle Reutte unter Leitung von Gerfried Breuss. 

Viel Stunden ehrenamtlicher Einsatz 

„Den Entschluss zu fassen in wirtschaftlich und finanziell schwierigen Zeiten ein Einsatzzentrum zu bauen, ist für ein kommunales Gremium nicht selbstverständlich”, erklärte Wagner. Möglich wurde dies durch die großzügige Unterstützung des Landes Tirol und durch viele Stunden ehrenamtlichem Einsatz der beiden Organisationen, die nun in dieses Haus einziehen. Die oftmals aufgeworfene Frage „braucht’s dös bei den klammen Finanzen der Kommunen”, beantworte er mit einem klaren „Ja“ und zu dieser Entscheidung stehe er auch, so der Gemeindechef. Kommandant Manfred Kerber dankte all seinen Kameraden, ohne deren Einsatz die viele Eigenleistung das Projekt nicht umzusetzen gewesen wäre. Wenn er heute das neue Einsatzzentrum sehe, „sei er stolz hier in Breitenwang/Mühl Kommandant zu sein”. 

Ähnlich äußerte sich auch sein Pendant Josef Schnegg, Obmann der Wasserrettung im Bezirk Reutte: „Es war für die Wasserrettung in Reutte ein langer und zum Teil auch beschwerliche Weg sich räumlich zu positionieren.“ Deshalb freue sich die Wasserrettung „besonders heute darüber, dass wir unsere Aufgaben nach dem neuesten Stand der Technik für die Bevölkerung im Außerfern erfüllen können". 

„Jetzt weiß ich, dass EZB in diesem Zusammenhang nicht Europäische Zentralbank sondern Einsatzzentrum Breitenwang heißt“, schmunzelte anschließend Dr. Markus Kostner, Landesleiter der Wasserrettung Tirol, zu Beginn seines Grußwortes. 

Organisationen sollen Synergien nutzen

Was neben der Erschaffung einer geeigneten Unterkunft für die Zukunft besonders wichtig ist, sei, dass dieses Projekt gemeinsam mit der Feuerwehr umgesetzt wurde und dabei auch vernünftig die sich ergebenden Synergien genutzt werden, so Kostner. Architekt Thomas Barbist wies auf den guten Ablauf beim Bau des Einsatzzentrums Breitenwang hin und dankte allen Verantwortlichen für die vorbildliche Zusammenarbeit: „Durch die Doppelnutzung werden nicht nur Synergien genutzt sondern es entstand auch eine finanziell vernünftige Lösung“. Ähnlich äußerten sich auch Landesrat Johannes Tratter und Landesfeuerwehrkommandant Peter Hölzl. ed

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