Ein breites Publikum erreicht

Zahlreiche regionale Aussteller präsentierten sich auf der Wirtschaftsmeile Außerfern. Nicht nur aus dem Außerfern, sondern auch aus dem benachbarten Bayern kamen die Unternehmen, die in Reuttes Ortszentrum vertreten waren. Fotos: Claus

„Experiment gelungen!" So oder so ähnlich könnte der Rückblick auf die "Wirtschaftsmeile Außerfern 2012" überschrieben sein. Nach drei Tagen ist das Fazit der Aussteller und des Veranstalters, dem Messeverein Reutte, durchwegs positiv. Auch die Besucher, sehr viele auch aus dem angrenzenden Allgäu, waren durchaus begeistert von der Bezirksmesse „Neu".

Nicht nur die neue Situierung im Ortszentrum von Reutte sondern auch das breit gefächerte Angebot konnte überzeugen. „Toll, was die hier auf die Beine gestellt haben“, so eine Besucherin aus Pfronten. Auch wenn das Wetter nicht so hundertprozentig mitspielte, das nach langen Überlegungen erstellte Konzept stimmte. Ob die drei „normalen" Ausstellungszelte auf dem Gelände der Brau Union und beim Eisplatz, das Euregio-Zelt am Billa Parkplatz und nicht zuletzt die Automeile auf dem Untermarkt, alle waren Anziehungspunkte für Besucherinnen und Besucher jeden Alters. Erfreulicherweise war auch viel Jugend vertreten. „Wir dürfen uns trotzdem nicht nur zurücklehnen, sondern an dem Angebot weiter feilen und Erfahrungen einbringen. Aber einen tragfähigen Grundstein für künftige Veranstaltungen dieser Art haben wir mit der ‚Wirtschaftsmeile 2012’ ohne Zweifel gelegt" so ein Mitglied aus dem Veranstaltungsteam. Die Wirtschaftsmeile habe die breite Masse ansprechen sollen „und das ist uns gelungen“, resümierte WK-Obmann Michael Baldauf am Montag. Zwar könne er keine absoluten Besucherzahlen nennen, „wir hatten schließlich kein Drehkreuz und haben keinen Eintritt verlangt“, aber die Aussteller waren seiner Ansicht nach „extrem zufrieden“. Bemerkenswert sei die hohe Anzahl an Teilnehmern aus dem Allgäu und dem Raum Garmisch-Partenkirchen gewesen, „auch unter den Besuchern“. Das Rahmenprogramm sei offenkundig gut angekommen, „die Modenschau war der Hammer“, so Baldauf. 250 Zuschauer waren bei jeder Show mit dabei, „wir mussten jedes Mal die Tür zusperren“, so groß war der Andrang. Am Messestand des KREISBOTE in Zelt drei verzeichnete Geschäftsstellenleiter Matthias Amann nach einem eher schleppenden Freitag am Samstag und Sonntag ein reges Interesse. Dort konnten sich die Besucher über die Angebote des KREISBOTE als grenzüberschreitende Wochenzeitung informieren und zum Beispiel eine Titelseite mit ihrem eigenen Bild mit nach Hause nehmen. Bei allem Lob wurde auch deutlich, wo noch Raum für Verbesserungen besteht. „Die Ausschilderung der Wirtschaftsmeile im Ortskern sollte beim nächsten Mal optimiert werden“, resümiert Matthias Amann. Diesen Eindruck teilt nach eigenen Angaben auch WK-Obmann Baldauf. „Den Besuchern war teils nicht ganz klar, wo man essen gehen kann“, gibt er zu. Auch das Catering für die Aussteller habe nicht überall optimal funktioniert.

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