Bürger befürchten wie Stadtrat Böhm herabfallende Steine beim neuen Abenteuerspielplatz

Sorge wegen Steinschlags im Füssener Baumgarten

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Immer wieder lösen sich offenbar Steine von der Felswand in der Schlucht zum Baumgarten, wo der neue Spielplatz gebaut werden soll.

Füssen – Der neue Spielplatz im Baumgarten, der heuer gebaut werden soll, hat in der jüngsten Sitzung des Stadtrates für Diskussionen gesorgt. Obwohl bereits beschlossen, kritisierten einige Stadträte die Lage unterhalb der Felswand des Hohen Schlosses (der Kreisbote berichtete).

Von dort könnten Steine herunterfallen, merkte Dr. Christoph Böhm (CSU) an. Auch Füssener haben diese Befürchtung. Dass dort schon längst Steine heruntergefallen seien, darauf machte jetzt eine Leserin unsere Zeitung aufmerksam. Werde ein Passant oder auch ein Kind von einem herabfallenden Stein verletzt, müsste die Kommune haften, befürchtet sie. 

Iacob beschwichtigt

Weniger Sorgen macht sich hingegen Bürgermeister Paul Iacob (SPD). „Da, wo Steinschlag sein könnte, wird der Spielplatz nicht liegen“, erklärte er im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Felswand befinde sich ein gutes Stück nördlich vom Spielplatz. Und sollte es dort wirklich lose Steine geben, könnten die im Frühjahr herausgeholt werden, so der Rathauschef. Insgesamt bezweifelte er aber, dass es dort wirklich zum Steinschlag kommt. 

Passend zum Hohenschloss und zum ehemaligen Kloster St. Mang soll der Spielplatz als Drachenspielplatz konzipiert werden. Dabei arbeitet die Stadt mit der Bildhauerin Julia Hiemer zusammen. „Es soll ein schöner, kleiner Spielplatz werden“, den die Kinder aus der Innenstadt benutzen, erklärte Iacob.

kk

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