CSU-Gemeinderätin wird gewählt

Schwangau bekommt eine Dritte Bürgermeisterin

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Die neuen Gemeinderatsmitglieder legen vor Bürgermeister Stefan Rinke (rechts) ihren Amtseid ab.

Schwangau – Der Schwangauer Gemeinderat hat derzeit einen dichten Terminkalender. Eine Woche nach der letzten Sitzung des bisherigen Kommunalgremiums trafen sich die frisch gewählten neuen Gemeinderäte erneut im Schlossbrauhaus Schwangau. 

Unter ihnen sechs neue Gesichter, die Bürgermeister Stefan Rinke (CSU) vereidigte. In den kommenden sechs Jahren gehören nun auch Dietlinde Mitzdorf (FDG), Michael Gebler (CSU), Thomas Gleich (Freie Wähler), Simon Loderer (SPD), Michael Schroll (CSU) und Martin Schweiger (CSU) zum Schwangauer Gemeinderat. 

Sie waren jedoch nicht die einzigen, denen Rinke an diesem Abend den vorgegebenen Eid abnahm. Die Räte hatten nämlich zuvor einstimmig beschlossen, dass es wie in der abgelaufenen Legislaturperiode auch nun wieder einen Zweiten und einen Dritten Bürgermeister in Schwangau geben sollte. 

Während sie daraufhin Johann Stöger (Freie Dorfgemeinschaft FDG) in seinem Amt als Nummer zwei hinter Rinke bestätigte, bestimmten sie Margit Kiefer (CSU) als neue Dritte Bürgermeisterin. Anschließend erließ der Rat eine Geschäftsordnung für sich und eine Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechts, bevor er gleichfalls die Besetzung von insgesamt vier Ausschüssen sowie die Bestellung der Verbandsräte im Abwasserzweckverband Füssen einstimmig absegnete. 

Außerdem bestätigten sie Michael Weisenbach (CSU), Klaus Mielich (Freie Wähler), Simon Loderer (SPD) und Johann Stöger (FDG) als jeweilige Fraktionssprecher der im Gemeinderat vertretenen Parteien, ehe sie Bürgermeister Rinke erneut zum Eheschließungsstandesbeamten bestellten. 

Ausschuss springt ein 

Zuvor hatten die Kommunalpolitiker außerdem beschlossen, dass der Haupt-, Finanz- und Personalausschuss sowie der Bau- und Entwicklungsausschuss als Ferienausschuss während der Corona-Pandemie die Aufgaben des Gemeinderates übernehmen soll. Davon ausgenommen sind allerdings „Aufgaben, die kraft Gesetzes der Beschlussfassung dem Gemeinderat vorbehalten sind.“

lex

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