Bürgermeister Werner Moll und Amtsvorgänger Helmut Angl im Kreisboten-Interview

4-Sterne-Hotel in Lechbruck: „Nicht für ein Butterbrot verkauft“

Hotel am Lechsee in Lechbruck
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So könnte das geplante 4-Sterne-Hotel am Ufer des Lechbrucker Lechsees einmal aussehen. Zunächst sollen aber die Bürger am kommenden Sonntag, 21. März, über das Projekt abstimmen.
  • vonMatthias Matz
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Lechbruck - Der geplante Bau eines 4-Sterne-Hotels am Lechbrucker Lechsee schlägt wenige Tage vor dem Bürgerentscheid (Sonntag, 21. März) nach wie vor hohe Wellen und sorgt für hitzige Diskussionen in der Flößergemeinde. Nachdem der Verkauf des Areals am abbruchfälligen Hallenbad bereits drei Bürgermeister beschäftigt hat, äußern sich Bürgermeister Werner Moll und sein Vorgänger Helmut Angl im Kreisboten-Interview ausführlich zu den Bedenken und Vorwürfen der Bürgerinitiative gegen das geplante Hotel.

Die Bürgerinitiative gegen das geplante Hotel schreibt in ihrem aktuellen Flyer: ‚Schaffen wir uns, wie beim Hotel Königshof vor 30 Jahren, wieder ein leerstehendes Hotel?‘. Sehen Sie ein Problem, wenn der Betreiber ausfallen würde?

Angl: „Vorab: die Familie Lerch ist der Betreiber, und die Familie Breher ist der Investor. Familie Lerch bezahlt dem Investor Breher eine Pacht und die Betriebskosten. Und wenn der Herr Lerch heute ausfallen würde, wird Herr Breher sich einen neuen Pächter suchen. Hier wird es keine Ruine geben. Das ist den Brehers doch wichtig, die müssen doch auch ihre Banken bedienen. Die Brehers finanzieren im zweistelligen Millionenbereich.“

Moll: „Unseren Königshof in einem Atemzug mit einer Ruine zu nennen ist abwegig. Er ist ein sehr guter und wichtiger Arbeitgeber in unserer Gemeinde. Wenn es das Hotel Königshof nie gegeben hätte, hätten wir heute die Klinik nicht. Das ist für mich kein Argument. Zumal arbeiten die Familien Breher und Lerch seit Jahren gut zusammen, ich bin davon überzeugt, dass dies auch in Zukunft so sein wird und die beiden auch in Zukunft erfolgreich Hotels führen. Man muss sich doch nur ihre drei Partnerschaften in Marktoberdorf, Oberjoch und Biberach ansehen.“

Wird es einsam werden? Gibt es für junge Leute keine Zukunft mehr in Lechbruck? Wie sehen Sie die Wohnungsnot im Dorf?

Moll: „12 Wohnungen sind momentan auf dem Markt und stehen frei. Die sind zu vermieten. Es sind derzeit 12 Bauplätze im ‚Einheimischen Model‘ zum Verkauf. Davon sind fünf bereits verkauft. Für einen Preis von 163,50 Euro. Es wurden im Dezember darüber hinaus 24 Wohneinheiten mit ca. acht Wohnungen für Firmen im Ort genehmigt. In diesem Baugebiet dürfen, laut Bebauungsplan, keine Zweitwohnungen und keine Ferienwohnungen entstehen. Zusätzlich sind im letzten Jahr sieben Sozialwohnungen genehmigt worden, die in der nächsten Zeit gebaut werden. An einem neuen Baugebiet arbeiten wir. Hier gibt es Gespräche mit dem landratsamt Ostallgäu und dem Wasserwirtschaftsamt.“

Angl: „Es gibt im Dorf mindestens 85 Bauplätze. Nur werden die nicht verkauft. Nichts desto trotz wurden in Lechbruck in den letzten Jahren ca. 62 Bauplätze verkauft. In einem Preissegment von 160 bis 180 Euro/qm, voll erschlossen. Leider hat nur ein Einheimischer davon Gebrauch gemacht. Der Bauplatzpreis in Lechbruck beträgt nicht 400 bis 500 Euro, sondern höchstens 200 Euro. Quelle: Gutachterausschuss Landratsamt Ostallgäu. Klar gibt es einzelne Angebote, die wesentlich mehr haben wollen. Aber Angebot ist nicht gleich Verkauf.“

Moll: „Die Angst, dass es in Lechbruck einsam ist, ist absolut nicht begründet. Wir haben momentan fast 100 Kinder in Krippe und Kindergarten. Unser neuer Kindergarten muss deshalb auch viergruppig gebaut werden, weil in Lechbruck genug Kinder auf die Welt kommen. Das ist unschwer an den von mir geschenkten „Apfelbäumchen“ zu erkennen. Momentan haben wir geburtenschwache Jahrgänge in der Schule (nur drei Kombiklassen). Aber aus den Zahlen des Kindergartens resultiert, dass der Fortbestand der Schule und von unserem Dorf gesichert ist.“

Die BIL behauptet, dass es Alternativen auf den Grundstücken Hallenbad/Tennishalle mit Verwendung auf beiden Gebäuden gibt. Es wird von mehreren Investoren gesprochen. Einer soll sogar vom Dorf kommen. Ist dies Ihnen zugetragen worden?

Moll: „Das hätte ich mir schon erwartet, dass man da zeitnah die Gemeinde von Seiten der BI informiert! Es bringt wenig, wenn die BI informiert wird, aber nicht die Gemeinde als Eigentümer des Grundstücks. Da kam kein Anruf, nichts. Ich darf aber dazu sagen, dass sich auch bei mir Investoren gemeldet haben. Bei einem Interessenten ging es um eine zusätzliche Feriensiedlung mit angeschlossenem Restaurant. Mit teils massiver Bebauung im Hang, dort dreigeschossig. Meine Befürchtung ist hier, dass wir uns hier die genannten Millionäre anziehen. Ein Wohngebiet im ‚Einheimischen Modell‘ würde mir gut gefallen und das würde ich auch sofort machen. Aber es ist nun mal Außenbereich und darf nur touristisch bebaut werden. Glauben Sie mir, wenn wir da ein Wohngebiet realisieren dürften, würde ich nichts lieber machen, als dies. Aber egal, was da draußen entsteht, es löst in meinen Augen mehr Verkehr aus, als dieses Hotel.“

Es steht im Raum, dass das Hotel im Volumen 12 mal so groß ist wie die Turnhalle. Stimmt diese Berechnung?

Moll: „Berechnungen wurden hierzu von einigen schon angestellt. Ich bezweifle die dazu unterschiedlichen Ergebnisse allesamt nicht. Aus ökologischer Sicht versiegeln wir an Bodenfläche mit den reinen Baukörpern des Hotels 6230 qm, die wir aber durch begrünte Dächer wieder ausgleichen. Schule und Turnhalle versiegeln 2800 qm und das bestehende Hallenbad und Tennishalle bisher 4112 qm. Volumenberechnungen mit Tiefgaragen, die allerdings niemand sieht, fallen rechnerisch anders aus. Der überwiegende Teil der Parkplätze sind in der Tiefgarage. Und die Hotelgäste werden größtenteils in der Tiefgargage parken.“

Im Netz wird immer wieder durchgerechnet, was denn überhaupt für die Gemeinde finanziell übrig bleibt. Bleibt der Gemeinde was übrig?

Moll: „Als Beamter einer Behörde würde ich bei der Beantwortung der Fragen mit finanziellen Hintergründen Auskünfte erteilen, die dem Steuergeheimnis unterliegen. Sie könnten dadurch direkt oder indirekt Einkünfte bzw. die daraus resultierenden Steuern eines Dritten ermitteln bzw. steuerrelevante Tatsachen in Erfahrung bringen. Da ich mich daher in einem nicht gewollten strafrechtlichen Bereich bewege, kann ich Ihnen nicht mehr als die bisher schon umfassenden Auskünfte erteilen. Dies wurde mir auch vom Landratsamt Ostallgäu so bestätigt und entsprechend mit der BI kommuniziert. Ich darf allerdings so viel sage: Mehr als mit diesem Hotel vor dem Hintergrund einer touristischen Nutzung werden die Bürger von Lechbruck ohne eigenes Zutun nicht einnehmen.“

Angl: „Die Gemeinde darf aus steuerrechtlicher Sicht hierzu keine Angaben machen. Meiner Einschätzung nach wird die Gemeinde in etwa zwischen 350.000 und 500.000 Euro Mehreinnahmen bekommen. Und dies schon ab der Bauphase. Die schlüsseln sich in mehreren Faktoren auf. Bei einer 80-prozentiger Auslastung des Hotels kommen schon mal 140.000 Euro Kurbeitrag. Bei der Fremdenverkehrsabgabe liegt der Vorteilssatz bei 100 Prozent. Das heißt, beide bezahlen für den Umsatz und die Pacht den vollen Vorteilssatz. Die wesentlich höhere Grundsteuer, diese setzt sich aus dem Wert des Gebäudes zusammen, und auch die Gewerbesteuer zahlen beide - Mieter und Vermieter. Der gemeindliche Anteil an der Einkommensteuer sollte unbedingt beachtet werden. Ich habe damals mit rund 600 Mitarbeitern im Ort angefangen. Das waren ca. 780.000 Euro Einkommenssteuer. Als ich aufgehört hab, waren es knapp 900 Arbeitnehmer und somit rund 1,5 Millionen Einkommenssteuer. Und jetzt entstehen gut 100 Arbeitsplätze mehr am Ort. Der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer sollte auch nicht außer Acht gelassen werden.“

Die BIL ist sich sicher, dass den Lechbruckern nach dem Bau des Hotels das Wasser ausgehen wird und in Lechbruck zwingend ein neuer Hochbehälter her muss. Herr Moll, stimmen diese Berechnungen?

Moll: „Wie bereits in der letzten Gemeinderatssitzung erwähnt, müsste sich eigentlich auch die BIL an das Sachlichkeitsgebot halten und unrichtige Tatsachenbehauptungen, die das Wählerverhalten beeinflussen können, revidieren. Aber nach wie vor möchten wir an einem guten Miteinander festhalten. Nichts destotrotz und aller gegensätzlicher Meinung, sollte man bei der Wahrheit bleiben. Lechbruck hat insgesamt zwei unabhängige Tiefbrunnen und keine Quellen, wie es fälschlicherweise geschrieben wurde, mit insgesamt 2040 m³ und nicht wie behauptet 1000 m³. Wie uns das verantwortliche Ingenieurbüro Deubzer bestätigt hat, würden wir nie eine Baugenehmigung für ein Hotel bekommen, wenn wir im Brandfall nicht mindestens 58 m³/h Wasser zur Verfügung hätten. Das Ingenieurbüro Deubzer macht für die Gemeinde die komplette Berechnung, wenn es um Wasser geht. Zum Thema, dass im letzten Jahr übers Gemeindeblatt darauf hingewiesen wurde, dass Wasser gespart werden soll, nur so viel: das war ein ökologischer Hinweis. Wenn es halt sechs Wochen nicht regnet, muss mit dem Wasser gehaushaltet werden. In ganz Bayern, nicht nur in Lechbruck. Das war kein Hilfeschrei! Wo wir in Lechbruck ein Problem haben, sind die maroden Wasserleitungen, vornehmlich in der Schongauer Straße. Bei der geplanten Sanierung dieser Straße zusammen mit dem Landkreis werden wir diese Probleme aber in den Griff bekommen. Wie mit dem Steingadener Bürgermeister vereinbart, bekommen wir in Kürze im Zuge des Anschlusses der Kläranlage noch eine zusätzliche Wasserleitung von Steingaden, die in unsere Kläranlage mit angeschlossen werden. Wenn dann alle Stricke reißen, haben wir auch hier noch Wasser zur Verfügung.“

Im letzten Sommer ist Lechbruck, laut Aussage der BIL „überrannt“ worden. Wurde nicht in der letzten Gemeinderatssitzung darüber gesprochen, dass 2020 um einiges weniger an Touristen im Ort waren?

Moll: „Dies ist so nicht richtig. Laut Aussagen des Tourismusbüros konnten wir an den Übernachtungszahlen von 2019 nicht anknüpfen. Bei den Ankünften haben wir ein Minus von 13,6 und bei den Übernachtungen ein Minus von 10,3 Prozent. Wegen der Pandemie hat sich allerdings meinem Vernehmen nach mehr in Richtung Campingplatz verlagert. Der Pandemie ist auch der Tagestourismus im letzten Jahr geschuldet. Jeder blieb doch im eigenen Land. Dies wird aber mit Sicherheit wieder nachlassen. Was nicht außeracht gelassen werden darf ist, dass durch die Sperrung der B17 der Großteil über Lechbruck umgeleitet wurde. Wo ich persönlich ein Problem sehe, ist der Bereich der Anzahl der Privatunterkünfte. Auch hier hatten wir einen Rückgang. Fraglich ist, ob diese Übernachtungsmöglichkeiten von Nachfolgegenerationen weitergeführt werden. Bisher hat dies halt die Mama oder die Oma gemacht. Viele jungen Leute möchten das aber vielleicht nicht mehr neben dem eigentlichen Beruf leisten. Wenn man aber das Gesamtportfolio betrachtet, fehlt ein Wellnesshotel. Wir haben einen wunderschönen Campingplatz, zwei Feriendörfer, sehr gepflegte Privatunterkünfte, da fehlt halt noch dieses Hotel. Und bei diesem Hotel hat jeder Lechbrucker einen Nutzen. Die Größe dieses Hotels ist dem Wellnessbereich geschuldet. Da bekommen wir an die 2000 m² Wellnessbereich. Aber gerade der ist doch für uns Lechbrucker von Vorteil und wird auch von vielen Befürwortern so gesehen.“

Und wie schaut es aus mit dem Baustellenverkehr? Es gibt Schätzungen der BIL von 50.000 LKW Fahrten?

Moll: „Ohne diese Horrorzahl angreifen zu wollen, deckt sich diese nicht mit den Angaben des Investors, der die Massen berechnet hat. Allerdings sind wir derzeit in aussichtsreichen Verhandlungen, mit dem anfallenden Aushub der gesamten Baugrube eine nördlich gelegene Kiesgrube zu rekultivieren. Wenn dies funktioniert, fährt während des Aushubes kein Lkw an Wohnbebauung in der Lechwiesenstraße vorbei. Sollte dies wider Erwarten nicht funktionieren, werden wir gemeindeseits sicher alle verkehrssicherheitstechnischen Maßnahmen ergreifen um eine Gefährdung der Anwohner zu vermeiden.“

Der Wanderweg ist nach wie vor ein großes Thema für die Lechbrucker. Bleibt dieser wirklich?

Moll: „Um es nochmals zu wiederholen: der Weg bleibt. Wenn der Weg nicht an diesem Platz bleibt, haben wir eine Steglösung. Wie ich seit kurzem weiß, wird ein Erlebnisweg geplant. Ein Erlebnisweg, der über eine Steglösung übers Wasser führt. Das ist doch viel interessanter als am Ufer. Die Lösung, dass der Weg hinter dem Hotel vorbeilaufen soll, ist vom Tisch.“

In der vergangenen Gemeinderatssitzung haben Sie von einem Lechbrucker Bürger gesprochen, der Sie seit Wochen persönlich angeht, weil er den Kaufpreis des Hotels wissen möchte. Dürfen Sie den Kaufpreis überhaupt nennen?

Moll: „Ja, das stimmt. Mir wird mit einem Anwalt und gerichtlichen Verfügungen gedroht, wenn ich den Kaufpreis nicht nenne. Selbstverständlich habe ich mich auch hier bei der für die Gemeinde zuständigen Rechtsaufsichtsbehörde rückversichert. Diese kommt zum selben Ergebnis meiner Mitteilung, dass die Gemeinde frühestens nach Abschluss des Kaufvertrages den Kaufpreis nennen darf. Dies auch um etwaige Schadenersatzansprüche zu entgehen, darf ich nicht alles sagen, was ich sagen könnte. Eine Nennung vor Kaufvertragsabschluss könne eine immense Schadensersatzforderung für mich und jeden beteiligten Gemeinderat bedeuten! Dies habe ich dem Bürger auch so schriftlich mitgeteilt. Der Kaufpreis wurde allerdings nicht von mir sondern von meinem Vorgänger, Herrn Angl, verhandelt und wer ihn kennt, weiß, dass er das Grundstück nicht für ein Butterbrot verkauft.“

Die Gräben, die es mittlerweile in Lechbruck gibt, sind schier mehr unüberwindlich. Laut BIL ist das nach dem 21. März die Aufgabe von Ihnen und dem Gemeinderat, die Wogen wieder zu glätten. Wie werden Sie dies angehen?

Moll: Ziel eines Konfliktes und einer Auseinandersetzung sollte nicht der Sieg, sondern der Fortschritt sein. Deshalb setze auch ich mich als Herrn Angls Nachfolger mit meinem gesamten Gemeinderat für diesen Neubau ein. Wer mich gut kennt weiß, dass ich absolut kein nachtragender Mensch bin. Ich kann beide Seiten verstehen, dass jede sich für ihre Sichtweisen und Vor- oder Nachteile einsetzt. Allerdings sollte dies sachlich sein. Auf der Ebene Gemeinde mit der Bürgerinitiative hat das bisher auch sehr gut geklappt. Allerdings wurden in den sozialen Medien nicht nur Nettigkeiten ausgetauscht oder auch gewagte Behauptungen aufgestellt. Ich für meinen Teil werde mit meiner offenen, ehrlichen und verbindenden Art auch nach dem Entscheid weitermachen. Da wird mir keiner was anmerken. Auch nach dem Entscheid über den damaligen Minigolfplatz, der von Nettigkeiten geprägt war, haben sich die meisten wieder vertragen. Zum großen Teil wird es auch an jedem Einzelnen liegen, ob als das Wahlergebnis demokratisch akzeptiert oder noch jahrelang einer persönlichen Niederlage nachtrauert.“

Im Netz immer wieder der Vorwurf laut, die Gemeinde gibt keine oder nur wenige nichtssagende Auskünfte.

Moll: „Wir haben derzeit einen Verfahrensstand wie im Jahre 2019, der sich mit der Änderung eines Flächennutzungsplanes und der Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes befasst. Noch nichts ist beschlossen, aber es werden schon die Preise von Schnitzel und Bier diskutiert und manche wissen auch schon Bescheid, welche Nationalität das Personal hat. Ich weiß es leider noch nicht, weil ich weder Speisekarten noch Arbeitsverträge gesehen habe. Mit diesem Bebauungsplan können wir die Außenansicht des Hotels ‚fotogenau‘ definieren. Auch über das haben wir noch nicht beraten. Es wurde bisher nur festgelegt, dass das Hotel vierstöckig mit begrüntem Flachdach und Tiefgarage mit ca. 140 Zimmern gebaut werden soll. Also alles zu seiner Zeit. Obwohl bei der aufgezeichneten Informationsveranstaltung in der Lechhalle vereinbart war, dass der Investor nicht sprechen soll, wollte er sich vorstellen. Dies wurde ihm allerdings von der BI verwehrt. Auch wenn es gegen die vereinbarten Spielregeln war, kann man uns dies jetzt nicht zum Vorwurf machen. Es wäre die Möglichkeit dagewesen, den Investor anzuhören. Ich und der gesamte Gemeinderat können Infos rausgeben was wir wollen, in den sozialen Medien ist dies nie genug. Trotz alle dem dürfen keine unrichtigen Tatsachen behauptet werden. Deshalb werde ich auch keine Informationen rausgeben, über die ich nicht zu 100 Prozent Bescheid weiß. An Spekulationen beteiligt sich die Gemeinde nicht.“

Silke Zink

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