Junges Wertach

Bürgermeisterkandidatin Gertrud Knoll im Gespräch mit Wertacher Jungunternehmern

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Bürgermeisterkandidatin Gertrud Knoll (links) spricht mit jungen Unternehmern und Menschen aus Wertach über deren Wünsche für die Zukunft. Einig sind sich die Jungen darin, dass es Regionalität, Ökologie und die Gemeinschaft zu stärken gilt. Ein Wunsch für die Zukunft ist, dass Wertach wieder seinen Minigolfplatz bekommt.

Wertach – Im Rahmen ihres Wahlkampfes um das Bürgermeisteramt in Wertach, suchte Kandidatin Gertrud Knoll das Gespräch mit jungen Unternehmern. Neben drei Geschäftsleuten waren auch eine junge Gemeinderatskandidatin und eine Kreistagskandidatin der Liste Junges Oberallgäu dabei.

Eines verband alle Anwesenden: die liebe zu ihrer Heimat. Regionalität, Ökologie und Freizeitwert in der Gemeinde.

Junge Unternehmer in Wertach sind sich einig, dass die Vielfalt der Region beibehalten, Trends erkannt und sich den Aufgaben der Zukunft gestellt werden muss. Die jungen Unternehmer zeigen sich stolz auf die Dorfgemeinschaft und den Zusammenhalt in der Gemeinde. Themen wie Ökologie, heimische Produkte oder sinnvoller Umgang mit Ressourcen waren bei allen Teilnehmenden von großem Gewicht.

Das Thema der Nachhaltigkeit sei Verena Gehring ein wichtiges Anliegen. Sie ist mit 26 Jahren Wertachs jüngste selbständige Unternehmerin mit der Neueröffnung des Café „Dorfgespräch” unter dem Motto „gmiedlich zähmed”. Die gelernte Hotel- und Gaststättenassistentin achte bewusst auf regionale Produkte, denn jeder könne etwas dazu beitragen und den Besuchern ihres Cafés würde dies immer wichtiger. Mit stolz sei sie, dass sich ihre Gäste im neugestalteten Gastraum wohl fühlen.

Eigenerzeugte Energie

Auch Tobias Driendl, er plante gemeinsam mit seinem Bruder den elterlichen Betrieb zu übernehmen, erzählte, dass die Bauherren zunehmend auf heimische Baustoffe setzen und auch die Herstellung mehr und mehr hinterfragen. In der Firma Holzbau Driendl hat insbesondere das Thema Stromerzeugung aus Wasserkraft und Photovoltaik von jeher große Bedeutung, rund Dreiviertel der eigenerzeugten Energie wird direkt im Betrieb verbraucht. Auch Digitalisierung und der Einsatz neuer Technik spielen laut Zimmerermeister Driendl eine wichtige Rolle, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Mit dabei war Tanja Weißenbach, die über ihre Kandidatur für die Liste Junges Oberallgäu berichtete. Der Reiz sich auf Kreisebene politisch zu engagieren liege für die junge Frau darin, ihren Landkreis mitzugestalten, denn hier werde für ihre Zukunft entschieden.

Minigolfplatz für Wertach

Knoll fragte in die Runde, was den jungen Menschen in Wertach fehlen würde. Es waren neben den Jungunternehmern Gehring, Driendl und Weißenbach auch Nadine Barker geborene Ruf als Gemeinderatskandidatin sowie Julia Kraus, Kreistagskandidatin für die Liste Junges Oberallgäu, zu dem Treffen erschienen. An diesem Punkt waren sich alle Anwesenden einig, dass der Minigolfplatz ein beliebter Treffpunkt für die Wertacher und die Urlaubsgäste war. Sie würden sich alle freuen wieder einen solchen sommerlichen Treffpunkt in der Gemeinde zu haben.

kb

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