Ein "toller Mix"

BdS ist mit der achten Regionalmesse "WIR in Füssen" zufrieden

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Bei der achten Regionalmesse "WIR in Füssen" ist einiges geboten.
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Bei der achten Regionalmesse "WIR in Füssen" ist einiges geboten.

Füssen – Ein zufriedenes Fazit hat am Montag Andreas Ullrich, Messe-Chef und Vorsitzender des Bunds der Selbstständigen (BdS) Füssen, von der achten „WIR in Füssen” gezogen. Nachdem am Samstag nicht so viele Leute als wohl von vielen erwartet vorbeikamen, zog die Messe am Sonntag mehr Besucher an.

„Wir gehen jetzt zum Abbau“, informierte ein zufriedener Andreas Ullrich am Montagmorgen um 8 Uhr im Telefonat mit dem Kreisbote. Für den BdS Füssen heißt es direkt nach dem Messe-Wochenende nochmals: Ärmel hochkrempeln und erneut an- und einpacken. „Knapp die Hälfte der Aussteller zählt zu unseren Mitgliedern“, freute sich Ullrich, dass der BdS auf der Messe 2019 richtig gut vertreten war. Gelobt wurde der „tolle Mix“, den auch die „WIR 2019“ tausenden von Besuchern an beiden Ausstellungstagen bot. 

Denn neben über 100 Unternehmen aus der Region, die sich hier präsentierten, war auch ein umfangreiches Rahmenprogramm geboten. Daneben stellten sich Vereine und Organisationen wie Polizei, Wasserwacht und Feuerwehr den Besuchern vor. Außerdem sorgten unter anderem die Württemberger Ritter mit ihren Schaukämpfen und der vierfache Stuntriding Weltmeister Chris Pfeiffer auf seinem Elektromotorrad für Unterhaltung. 

Anziehungskraft nimmt zu

Nachdem am Samstag nicht so viele Besucher als vielleicht erwartet zur Messe gekommen waren, nahm die Anziehungskraft der „WIR in Füssen“ am Sonntag noch erfreulich zu, hatte Ullrich beobachtet. Aber auch der erste WIR-Tag gilt im kritischen Rückblick durchaus als Erfolg. Es sei möglich gewesen, entspannt die zahlreichen Fragen der Besucher zu beantworten und Beratungsgespräche zu vertiefen. Pamela Gause am Stand von „Küchen Ullrich“ setzte dabei eine „über zehnjährige Verkaufserfahrung“ ein, wie sie dem Kreisbote erklärte.„In Halle 3 hatten wir ein gediegenes, ruhiges Beratungsklima geschaffen”, beschreibt der Messe-Chef. 

Stark nachgefragt waren die Antworten auf soziale Fragen wie zum Beispiel zur Rente. „Von Anfang an, als die Messe in Füssen gestartet wurde, waren wir schon hier dabei“, erinnert sich Christine Leypold vom Ortsverband Füssen des Sozialverbands VdK. Jede Person, die Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer sozialen Rechte oder einen starken Partner bei Krankheit und Behinderung brauche, könne auf kompetente Hilfe bauen, heißt es in dem ausliegenden Flyer mit dem Titel „Zukunft braucht Menschlichkeit“. 

Das Wir-Gefühl stärken ist ein generelles Ziel der BdS-Messe, die alle zwei Jahre stattfindet. 2019 stand sie jedoch auf der Kippe. Die Zahl der Anmeldungen ließ zu wünschen übrig. „Es wäre eine Schande, wenn Füssen keine Messe hätte. Wir wollten die Messe 2019 nicht absagen, sondern unbedingt durchführen. Also haben wir richtig Gas gegeben“, schildert Ullrich die zurückliegende Herausforderung. 

Politiker loben Messe

Für die Anstrengungen belohnte allein schon das Bild, das sich von Anfang an auf dem Außengelände bot, für das die Bds-Vorstandsmitglieder Hermann Briemle und Thomas Scheibel die Verantwortung trugen. Viele Kinder waren hier mit ihren Eltern oder Familienmitgliedern unterwegs. Für sie gab es ein großes Rahmenprogramm, bei dem sie auch zu eigenen Aktivitäten eingeladen wurden. 

Lob bekam die Messe auch von Füssens Bügermeister Paul Iacob (SPD) und der angereisten Polit-Prominenz. Ostallgäus Landrätin Maria Rita Zinnecker (CSU) hatte schon in der kostenlos ausliegenden Messe-Zeitung unterstrichen: gezeigt werde die geballte Power der Wirtschaftsregion Füssen. Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke (CSU) wies auf die große Vielfältigkeit hin. Handel, Industrie, Gewerbe und Handwerk im Füssener Land ermölichen hier „persönliche Kontakte, in denen Vertrauen aufgebaut wird“.

cf

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