Soll der BdS Pfronten sein politisches Engagement verstärken?

Die Mitglieder des BdS Pfronten-Nesselwang bei der Jahreshauptversammlung . Foto: Berkmüller

Pfronten – Am Donnerstag hat sich zur Jahreshauptversammlung des BdS-Ortsverbandes Pfronten-Nesselwang auch Erwin Hindelang vom Vorstand des Bund der Selbstständigen (BdS) Schwaben eingefunden. Er berichtete, dass die Neuaufstellung der Bezirksvorstandschaft die Ortsverbände stärken soll.

Dem Bericht des 1. Vorsitzenden des BdS Pfronten-Nesselwang, Franz Geyer, zufolge wurden im vergangenen Geschäftsjahr 18 neue Mitglieder gewonnen. Damit können in der Region Pfronten - Nesselwang - Eisenberg nun 83 Selbstständige auf eines der größten Netzwerke der Selbständigen in Bayern mit 22.000 Mitgliedern und 540 Vereinigungen auf kommunaler Ebene zurückgreifen. Geyer fasste die vielen Veranstaltungen des Ortsverbandes zusammen: Messen und Schauen, Vorträge, Seminare und Feste. Auch die Möglichkeit der Kollektivwerbung in den Zeitungen würde zunehmend genutzt. 

Auch Neuerungen, wie der monatlich erscheinende Kalender im Kreisboten, trage zur Bekanntheit der Mitglieder des BdS-Ortsverbandes bei. Beim Ausblick auf die Pläne für 2013 und 2014 fasste sich Geyer kurz: Mit insgesamt 24 BdS-Mitgliedern sei man bei der Messe „WIR in Füssen" am 8. und 9. Juni dabei. Dies seien so viele Anmeldungen aus Pfronten und Nesselwang wie noch nie zuvor. Die nächste WIR-Messe, die nächstes Jahr in Pfronten wäre, wird nicht vom BdS organisiert. Dafür sei man für die Pfrontener Gewerbeschau in Verhandlungen. Allerdings wird sie auf März 2014 verschoben. Geplant ist auch die Fertigstellung einer Image-Broschüre bis Ende des Jahres. 

Die sich an den Bericht anschließende Diskussion zeigte, dass sich der BdS durchaus „aktiver in die Kommunalpolitik einbringen" könne, so Michael Luttmann. Die Partizipation an Sitzungen helfe auch, „den Blickwinkel der anderen" nachzuvollziehen, erklärte Franz Geyer. Die Frage stelle sich, ob die Bildung einer politische Gemeinschaft zweckmäßig sei. Den Gemeinden müsse mitgeteilt werden, wie stark an Mitgliedern der BdS ist und welche Belange die Selbstständigen haben. „Denn 85 Prozent der Arbeitsplätze und 75 Prozent der Ausbildungsplätze werden vom Mittelstand gestellt. Ohne ihn läuft eher wenig", ist Erwin Hindelang vom Bezirksvorstand Schwaben überzeugt. 

Mit dem Wunsch nach vielen Anregungen und Ideen sowie „mehr Zusammenwachsen" - innerhalb der Ortsgruppe, aber auch innerhalb des Verbandes - schloss Franz Geyer den Mitgliedern dankend die Jahreshauptversammlung. ab

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