Erfolgreiche Grenzkontrolle

Grenztunnel Füssen: Weil die Ärzte in Italien nicht gut genug seien, will Irakerin illegal nach Deutschland einreisen

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Einmal mehr haben die Bundespolizisten an der Kontrollstelle Füssen den richtigen Riecher.

Füssen – In der Nacht auf vergangenen Montag hat die Bundespolizei auf der A7 nach eigenen Angaben einen mutmaßlichen Schleuser gestoppt. Der Mann wollte scheinbar einer Irakerin und ihrem angeblich kranken Sohn helfen.

Bundespolizisten überprüften eigenen Angaben zufolge in der Kontrollstelle am Grenztunnel Füssen einen Iraker mit deutschem Pass sowie eine 28-jährige Irakerin mit ihrem fünf-jährigen Sohn, die sich auf dem Rücksitz des Autos befanden. 

Die beiden Insassen besaßen zwar gültige Reisepässe, jedoch kein für Deutschland gültiges Visum.Die Mutter gab an, mit ihrem schwer kranken Kind zu einem deutschen Kinderarzt reisen zu wollen. Die Ärzte in Italien seien ihrer Ansicht nach nicht gut genug.

Einen Termin oder ein Attest konnte die Frau jedoch nicht vorweisen. Laut der Aussage des Fahrers kennt er die Familie der Frau bereits seit 25 Jahren, da sie in derselben Stadt im Irak gelebt hätten.

Die Bundespolizisten wiesen die Frau und ihren Sohn nach Österreich zurück. Der 47-jährige Fahrer konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen die Heimreise antreten. Die Beamten zeigten die Beschuldigten wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern beziehungsweise der versuchten unerlaubten Einreise an.

kb

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