Beratung und Hilfe

Bundestagsabgeordneter Stracke besucht Familienbetreuungszentrum der Bundeswehr

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Mit Oberstabsfeldwebel Frank Michael unterhält sich Stephan Stracke über die Bandbreite der Aufgaben des Familienbetreuungszentrums der Bundeswehr in Füssen.

Füssen – Im Rahmen eines Truppenbesuchs in der Allgäu Kaserne hat der Allgäuer Bundestagsabgeordnete Stephan Stracke (CSU) das Familienbetreuungszentrum der Bundeswehr in Füssen besichtigt, wie er jetzt bekannt gibt.

Er sprach dabei mit dessen Leiter Oberstabsfeldwebel Frank Michael über die große Bandbreite der Aufgaben der Familienbetreuungsorganisation sowie die aktuellen Herausforderungen.

„Der Dienst in der Bundeswehr kann für unsere Soldatinnen und Soldaten große persönliche Anforderungen mit sich bringen. Sowohl die dienstlich bedingte Abwesenheit, als auch alltägliche Fragen können gerade für Familienangehörige zu Situationen führen, in denen sie Unterstützung und Entlastung benötigen”, sagte Stracke. „Es ist deshalb großartig, dass es solche Familienbetreuungszentren wie hier in der Allgäu Kaserne gibt“, fügte der Ostallgäuer Bundestagsabgeordnete hinzu.

Wie Oberstabsfeldwebel Frank Michael erklärte, sei das Team des Betreuungszentrums in Füssen für Soldaten und deren Familien rund um die Uhr erreichbar. Betreut werden sowohl die Soldatinnen und Soldaten als auch ihre Angehörigen während eines Auslandsaufenthaltes wie auch acht Wochen vor und acht Wochen nach dem Einsatz. Darüber hinaus aber auch alle Soldatenfamilien der Bundeswehr. „Wir beraten, betreuen, informieren und unterstützen“, erklärte der Oberstabsfeldwebel. Dabei werden alle persönlichen Angelegenheiten streng vertraulich behandelt. In Notfällen könne in kürzester Zeit die Verbindung zu den Soldaten im jeweiligen Einsatzland hergestellt werden.

Großes Netzwerk

Mit einem großen Netzwerk der Hilfe biete das Zentrum unbürokratische Unterstützung an, beispielsweise bei der Suche nach einem Kindergarten- oder Schulplatz. Auch der Kontakt zum Sozial- oder Psychologischen Dienst der Bundeswehr, zu kommunalen Behörden und Ämtern könne zeitnah vermittelt werden. „Unser Netzwerk wird laufend durch Organisationen, Initiativen und Vereine ergänzt, die mittlerweile zu unverzichtbaren Bausteinen in der Familienbetreuung der Bundeswehr geworden sind“, erklärte Michael. Regelmäßige Veranstaltungen für die ganze Familie vor der Alpenkulisse in Füssen böten darüber hinaus Abwechslung und die Möglichkeit, sich mit anderen Familien auszutauschen. „Dies wird sehr gerne angenommen“, betonte der Leiter des Füssener Zentrums.

Stracke zeigte sich beeindruckt von diesem vielfältigen Dienstleistungsangebot und dem großen Einzugsbereich des Zentrums Füssen, das neben Dillingen das einzige weitere in Schwaben ist. „Was Sie und Ihr Team hier leisten, ist vorbildgebend und eine echte Erleichterung für alle Soldatenfamilien. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine wichtige Leitlinie der modernen Bundeswehr. Sie erfüllen diese Idee mit Leben“, lobte der Bundestagsabgeordnete das Engagement des Teams.

Hintergrund

Die Familienbetreuungsorganisationen der Bundeswehr stehen den Soldatinnen und Soldaten sowie den Angehörigen mit Rat und Tat zur Seite. Bundesweit verteilt sind militärische und zivile sowie eine große Anzahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer im Einsatz. Die Betreuungszentren arbeiten mit Partnern in einem Netzwerk der Hilfe aus Dienststellen der Bundeswehr und nahestehenden Organisationen zusammen.

kb

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