"Zum Wohle der Soldaten"

Repräsentanten des Bundeswehrverbands und ihre Gäste: Landesvorsitzender Gerhard Stärk (v.l.), Oberstleutnant Ulrich Schmidt-Narischkin, Füssens Bürgermeister Paul Iacob, Oberregierungsrat Ralf Kinkel, Stabsfeldwebel Gerhard Knarr, der Schwangauer Bürgermeister Reinhold Sontheimer, Bernd Singer, Gemeindeoberhaupt von Halblech, und Stabsfeldwebel Franz Jung, Vorsitzender der Standortkameradschaft Füssen. Foto: cf

Füssen – 543 der 1200 Soldaten, die in Füssen stationiert sind, gehören dem Bundeswehrverband an. Das gab Stabsfeldwebel Franz Jung beim Jahresempfang der Füssener Standortkameradschaft bekannt. Der Vorsitzende der Kameradschaft begrüßte besonders den Festredner: Stabsfeldwebel a. D Gerhard Stärk.

Stabsfeldwebel a. D. Gerhard Stärk ist der ehrenamtliche Landesvorsitzende Süddeutschland im Deutschen Bundeswehrverband. Die Folgen aus den „Entwicklungsschritten und Reformen der Bundeswehr in den vergangenen Jahren“, so der Festredner, zogen sich als roter Faden durch diesen einstündigen Jahresempfang, an den sich lockeren Gesprächrunden bei einer Tasse Gulaschsuppe anschlossen. 

Anders als etwa in Kaufbeuren bleibe in Füssen der Standort erhalten, unterstrich das Grußwort von Oberstleutnant Ulrich Schmidt-Narischkin, der dem Verband „hohe Anziehungskraft“ attestierte. Der Standortälteste der Allgäu Kaserne und Kommandeur des Gebirgsaufklärungsbataillons 230 sagte: „Die Zusammenarbeit an der Basis ist gut und dient zum Wohle aller Soldatinnen und Soldaten.“ 

Im Rahmen des Empfangs wurde der Füssener Stabsfeldwebel Andreas Knarr für „25 treue Verbandsjahre“ geehrt. Eine der Thesen aus dem mit Beifall aufgenommen Festvortrag von Stärk lautete: „Ohne den Verband gäbe es die Einsatzversorgung in der heutigen Form nicht.“ Mit Applaus der Teilnehmer – darunter Repräsentanten der Reservisten aus der Region - wurde diese ganz direkt auf die Reform bezogene Aussage aufgenommen: „Der Deutsche Bundeswehrverband hat die Neuausrichtung der Bundeswehr zum Beispiel durch Attraktivität an den richtigen Stellen geprägt.“

Zu den eher „kleinen Erfolgen unseres Verbands“ zähle laut Anmerkung des Vorsitzenden unter anderem auch „die Erstattung von Kinderbetreuungskosten bei Lehrgängen der Soldatinnen und Soldaten“. Der Füssener Bürgermeister Paul Iacob sagte: Nicht überall sei es so selbstverständlich wie in Füssen, dass die Soldatinnen und Soldaten „von den Bürgern gern gesehen das Stadtbild – Uniform tragend! - positiv mitprägen“. 

Ein Beispiel für die guten Beziehungen zwischen der Allgäu Kaserne und Füssen ist nicht zuletzt, dass Jung einen Vortrag bei den „Kurgesprächen“ im Sommer hält. Pastoralreferent Christian Schulte war als Ehrengast beim Jahresempfang dabei. cf

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