Harmonisches Treiben in der Forggenseegemeinde

Umzug: Riedener Faschingsfreunde ziehen positive Bilanz

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Über 30 Gruppen und Motivwagen sind beim Umzug in Rieden vertreten.
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Über 30 Gruppen und Motivwagen sind beim Umzug in Rieden vertreten.

Rieden a.F. – Während in den Karnevals-Hochburgen am Rhein die Faschingszüge am Rosenmontag auf die Straße gehen, waren in der heimischen Region bereits am vergangenen Wochenende zahlreiche närrische Züge unterwegs.

So auch in Rieden am Forggensee, wo 36 Zugnummern sich durch die Straßen mehr oder weniger kämpften. Drei Musikkapellen aus Trauchgau, Weißensee und Rieden begleiteten den Gaudiwurm, mit 20 Wagen und 16 Fußgruppen einer der längsten seit über zwanzig Jahren. 

Die Stimmung bei den Zuschauern war ausgelassen und dem Anlass entsprechend lustig. Die heimischen Vereine hatten sich kräftig ins faschingsübliche Outfit gestürzt und präsentierten sich unter anderem als „Riadar Wichtl“, als „Forggenseenixen“, „Damenolympiateam Russland“, als märchenhafte Figuren aus „Tausend und eine Nacht“ sowie als Riedener Bauarbeiter, die anboten, das Weißenseer Bad in einer Nacht- und Nebelaktion zu erstellen.

 Auch beim Riedener Narrenzug gaben wieder viele Gruppen und Wagen aus der Region ihr Stelldichein. Ob die „Roßhauptener Tanzdrachen“, die Hopfener Trachtler mit der Spielhölle „Las Vegas“, der Schwangauer Prinzengarde mit Ihrer Lieblichkeit Prinzessin Isabella I. und Seine Tollität Prinz Domenico I. an der Spitze, sowie musikalischen Bobfahrern aus Trauchgau – fast das ganze närrische Volk aus dem südlichen Ostallgäu drehte in der Forggenseegemeinde seine Runde. 

Mit dem Ausklang am Dorfplatz feierten die Narren bis in die Abendstunden und die Verantwortlichen der „Riedener Faschingsfreunde“ freuten sich über den harmonischen und unfallfreien Ablauf dieses Ereignisses.

ed

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