Polizei stellt verschiedene Verstöße am Forggensee fest

Zahlreiche Wild-Camper

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Der Forggensee ist beliebt bei Campern. Allerdings liegt er in einem Landschaftsschutzgebiet.

Schwangau/Lechbruck - Am vergangenen Wochenende stellte die Wasserschutzpolizei Füssen einmal mehr mehrere Zeltlager am Ufer des Forggensees fest. Die wild Campierenden wurden zum Abbau der Zelte aufgefordert und die Verstöße an das Landratsamt weitergeleitet.

Die Verantwortlichen erwarten nach Angaben der Füssener Polizei nun nicht unerhebliche Bußgelder. 

In zwei Fällen haben Landwirte den Jugendlichen das Zelten auf ihren Wiesen direkt am Forggenseeufer gestattet und ihnen damit einen Bärendienst erwiesen. Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass es im Landschaftsschutzgesetz nicht um den Schutz der Landwirte, sondern um den Schutz der Landschaft geht und dass deshalb auch keine Ausnahmen durch die Landwirte ausgesprochen werden können. 

Zusätzlich stellte die Wasserschutzpolizei zwei Boote mit Elektromotor fest, denen die Genehmigung zum Betrieb auf dem Forggensee fehlte. Auch das Befahren des Landschaftsschutzgebietes mit Kraftfahrzeugen ist noch immer verboten und die Autofahrer, die mit ihren Autos bis zum Ufer gefahren sind, müssen nun auch mit einem Bußgeld rechnen. 

PI Füssen/kb

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