EWR stellt neuen Chef vor

Dr. Christoph Hilz (links) ist der neue Geschäftsführer der Elektrizitätswerke Reutte GmbH & Co. KG. Zusammen mit Mag. Klaus Schmitzer (rechts) sitzt er außerdem in der Vorstandschaft der Elektrizitätswerke Reutte AG. Foto: Knoll

Füssen – Seit April ist Dr. Christoph Hilz der neue Geschäftsführer der Elektrizitätswerke Reutte GmbH & Co. KG mit Sitz in Füssen. Außerdem ist er neuer technischer Vorstand der Elektrizitätswerke Reutte AG. Damit löst er Dr. Heinrich Schlichtherle ab, der Ende Juni in den Ruhestand gehen wird. 

Nach seiner Ausbildung zum Energieanlagenelektroniker und -installateur, absolvierte Hilz ein Vordiplom in der Fachrichtung Elektrotechnik, hängte ein Masterstudium in Massachusetts dran und promovierte schließlich in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. In seinem Berufsleben wurde Hilz besonders mit energiewirtschaftlichen Aufgaben konfrontiert. 

Nach Projekten im Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission kam er 1992 zum RWE-Konzern. Die ersten vier Jahre war Hilz im Bereich Verbundwirtschaft in Essen tätig. Seit 2000 leitete Hilz den Bereich Kommunale Partnerschaften und Dienstleistungen, den Netzvertrieb und schließlich den Bereich Energiepolitik und Kommunen. Seit 2006 war er technischer Geschäftsführer und seit 2011 zusätzlich kaufmännischer Geschäftsführer für die RWE Aqua in Mülheim. Dabei lernte er das Energieversorgungsgeschäft im Großkonzern genauso wie beim kommunalen Versorgungsunternehmen kennen. 

Seit ersten April ist Hilz nun neuer Geschäftsführer der Elektrizitätswerke Reutte GmbH & Co. KG. Ihm unterstehen in Füssen 70 Mitarbeiter darunter 10 Lehrlinge. Außerdem wird er neuer technischer Vorstand der Elektrizitätswerke Reutte AG. Somit hat die AG drei Vorstände, bis Dr. Heinrich Schichtherle Ende Juni in den Ruhestand gehen wird. 

In den nächsten zwei Jahren will das Unternehmen fünf Millionen Euro in den Umbau des EWR-Gebäudes in der Lechhalde investieren, kündigte Geschäftsführer Mag. Klaus Schmitzer an. In der Zeit werden die Mitarbeiter der Lechhalde in die Geschäftsstelle in der Kemptener Straße verlegt. Wenn die Kunden das annehmen, so Schmitzer, sollen die beiden Geschäftsstellen dort zu einem Kundencenter zusammengelegt werden, deren Fokus auf der Energieberatung liegen soll. 

Daneben will man mehrere Millionen in den Netzwerkausbau und die Versorgungssicherheit investieren, erklärte Hilz. Auch die erneuerbaren Energien will man im Blick behalten. Deshalb prüft das Unternehmen derzeit zwei Photovoltaikanlagen und eine Windkraftanlage. Ihm sei außerdem wichtig, dass „die Wertschöpfung in der Region bleibt“, so Schmitzer. So versuche man einheimische Betriebe zu beauftragen. kk

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