Einer der Vorreiter in Bayern

Corona: Stadt Füssen organisiert Betriebsimpfung für ihre Mitarbeiter

Der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (v.l.), Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter, Dr. Birgit Durach, Betriebsärztin der Stadt Füssen, Edgar Haas, Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke und Dr. Hans-Martin Beyer, Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums Enzensberg, bei der Impfaktion der Stadt Füssen.
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Der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (v.l.), Füssens Bürgermeister Maximilian Eichstetter, Dr. Birgit Durach, Betriebsärztin der Stadt Füssen, Edgar Haas, Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke und Dr. Hans-Martin Beyer, Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums Enzensberg, bei der Impfaktion der Stadt Füssen.

Füssen – Als eine der ersten Kommunen in Bayern hat die Stadt Füssen nach eigenen Angaben eine Betriebsimpfung gegen das Corona-Virus für ihre Mitarbeiter organisiert.

Die Impfungen gingen am vergangenen Freitag reibungslos über die Bühne, wovon sich auch der Bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek und der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Ostallgäu, Stephan Stracke, (beide CSU) überzeugten.

Angestoßen hatte die Betriebsimpfaktion Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU). Die Betriebsärztin der Stadt Füssen, Dr. Birgit Durach, kümmerte sich um die Bestellung des Impfstoffs, das Team um Dr. Hans-Martin Beyer vom Medizinischen Versorgungszentrum Enzensberg (MVZ), das zur m&i—Fachklinik Enzensberg gehört, verabreichte die Vakazine.

60 Prozent der Mitarbeiter der Stadt Füssen sind geimpft

So erhielten 75 Mitarbeiter der Stadt Füssen an nur einem Nachmittag ihre Erstimpfung. Viele ältere Verwaltungsmitarbeiter hatten ihre Impfung bereits im Vorfeld von der Betriebsärztin erhalten. Somit sind nun etwa 60 Prozent der Mitarbeiter der Stadt Füssen geimpft.

Zu der Aktion sagte Eichstetter: „Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung haben sehr viel Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern; deshalb ist es besonders wichtig, dass die Stadt Füssen durch die Betriebsimpfaktion sicherstellt, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschützt sind.“

Gesundheitsminister Klaus Holetschek fügte hinzu: „Ich freue mich, dass die Betriebsimpfungen in Bayern, die seit dem 7. Juni möglich sind, nun auch in den Verwaltungen anlaufen. Hier in Füssen sieht man, wie schnell Betriebsärzte den Impfstoff zu den Menschen bringen. Es ist wichtig, dass diejenigen geschützt sind, die beispielsweise nicht im Homeoffice arbeiten können oder beruflich viele Kontakte haben.“

Infektionsketten werden unterbrochen

Mit den Impfungen würden die Infektionsketten unterbrochen und verhindert, dass die Inzidenzen wieder ansteigen, so der Gesundheitsminister. Deshalb sei jede einzelne Impfung auch eine gute Nachricht für ganz Bayern.

„Das ist genau der richtige Ansatz. Nur die Corona-Schutzimpfung ebnet uns den Weg aus der Pandemie“, lobte Stracke die Eigeninitiative Füssens und den Einsatz des Bürgermeisters. Stracke dankte allen Beteiligten für die gute Vorbereitung und Durchführung der Impfaktion.

Neun Impfungen pro Sekunde

„Die Betriebsärzte sind die dritte Säule unserer Impfstrategie neben den Impfzentren und den niedergelassenen Ärzten.“ Das Impftempo in Deutschland sei seiner Ansicht nach hoch. „So werden bundesweit im Schnitt jede Sekunde neun Menschen geimpft und erhalten damit einen Schutz gegen eine schwere Covid19-Erkrankung“, sagte der Bundestagsabgeordnete, der als stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion auch den Bereich Gesundheit verantwortet.

Der Füssener Rathauschef ist froh, dass die meisten Mitarbeiter der Stadt nun einen effektiven Schutz gegen das Corona-Virus haben. „Ich bedanke mich bei Gesundheitsminister Klaus Holetschek und dem Abgeordneten Stephan Stracke dafür, dass die beiden die Stadt Füssen bei der Betriebsimpfaktion unterstützt haben. Mein Dank gilt zudem Frau Dr. Durach für die professionelle Organisation und dem Team des MVZ um Dr. Beyer für den reibungslosen Ablauf beim Impfen.“

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