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CSU-Ortsverband Füssen: Jünger und digitaler

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Vorstand der CSU Füssen
Der neu formierte Vorstand des CSU-Ortsverbands Füssen, Hopfen und Weißensee: Die stellvertretenden Vorsitzenden Christoph Weisenbach (v.l.), Nicole Eikmeier sowie die neue stellvertretende Vorsitzende Anna Venzl, Vorsitzender Maximilian Eichstetter, Schriftführerin Jutta Ehlermann, der neue Digitalbeuftragter Sebastian Schröder und Schatzmeister Peter Hartung. © CSU Füssen

Füssen – Bürgermeister Maximilian Eichstetter bleibt Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Füssen. Daneben wird der Vorstand jünger und digitaler.

Einstimmig bestätigte die Mitgliederversammlung Bürgermeister Eichstetter im Amt des Vorsitzenden. Darüber hinaus ist der Ortsvorstand künftig mit der neuen Zweiten Vorsitzenden Anna Venzl und dem Digitalbeauftragten Sebastian Schröder jünger, dynamischer, digitaler und weiblicher aufgestellt, heißt es in einer Mitteilung der Christsozialen.

Die neue stellvertretende Vorsitzende Anna Venzl, Unternehmerin aus Füssen, folgt auf die junge Mutter Melanie Matl, die aus familiären Gründen nicht mehr zur Wahl antrat. Allerdings bleibe sie weiterhin im Hintergrund eine aktive Unterstützung für den Vorstand.

Nach Angaben der CSU ist Venzl mit den Themen erneuerbare Energien, WLAN-Ausbau und Mobilfunk bestens vertraut und berät den Vorstand bei Fragen zu diesen Themen. Darüber hinaus engagiere sie sich aktiv im Umweltschutz. So habe sie zusammen mit Jutta Ehlermann etwa für die Verteilung von Taschenaschenbechern eingesetzt und die Kooperation mit dem Team von sauber.io unterstützt, das das Gerät City Bee entwickelt hat. Mit diesem lassen sich Zigarettenstummel effektiv entfernen.

Mit Sebastian Schröder, Panzerschlosser in der Allgäu Kaserne, konnte der Ortsverband zudem einen eigenen Digitalbeauftragten gewinnen.

Weiterhin im Vorstand sind Jutta Ehlermann, Nicole Eikmeier, Christoph Weisenbach und Peter Hartung. Damit setze der Ortsverband auf Kontinuität.Da die Hauptversammlung im vergangenen Jahr wegen der Corona-Krise kurz gehalten werden musste, fielen die Berichte und Rückblicke jetzt umso länger aus. Vorsitzender und Bürgermeister Eichstetter wies darauf hin, dass die Herausforderung der Zukunft schlechthin die Sanierung des kommunalen Haushalts sei.

In diesem Zusammenhang müssen 120 Prüfungsbeanstandungen (seit 2012) bearbeitet, 88 Darlehen strukturiert und über 100 Verwahrentgelt-Konten betreut werden, berichtete er. Alle geplanten Baumaßnahmen müssten zudem kritisch geprüft werden. Als weitere Sparmaßnahmen kündigte er unter anderem den Verzicht auf teure Architekturwettbewerbe, den Verzicht auf Tiefgaragen bei der Sanierung der Grund- und Mittelschule und dem Neubau der Kita Füssen-West an.Trotz aller Herausforderungen und Mühen mache die Arbeit aber Sinn und Freude zugleich, stellte Eichstetter fest. „Mir macht mein Beruf als Bürgermeister zu 99,9 Prozent Freude und ich hoffe, das spüren die Bürgerinnen und Bürger auch!“

Schulsanierung startet

Lobend erwähnte er die Zusammenarbeit mit allen Fraktionen und dankt für den Zusammenhalt im Stadtparlament. „Es ist nicht selbstverständlich, dass der Zusammenhalt so groß ist wie bei uns“, sagte er. In der Sache dürfe und solle es auch mal heiß hergehen. Nur so lerne man alle Sichtweisen kennen und könne die beste Lösung für die Bürger finden. „Aber am Ende des Abends – meist gegen 21, 22 Uhr – stehen wir zusammen und trinken ein Wasser oder Feierabendbier. Das freut mich ganz besonders, denn das trägt zur Gemeinschaft bei“, ergänzt er.

Neben der Haushaltskonsolidierung stehen dem Bürgermeister zufolge heuer zahlreiche weitere Projekte an. Dazu gehören unter anderem der Startschuss für die Sanierung der Grund- und Mittelschule, die Umsetzung des Digitalen Verkehrskonzeptes und die Sanierung verschiedener Straßen. Dabei gelte es, die durch Corona verursachten Unwägbarkeiten zu bedenken, die die Arbeit im Stadtrat erschweren würden.

Auch er sei nicht perfekt, mache Fehler und benötige die Unterstützung der Bürger, Stadträte und Mitarbeiter der Verwaltung. Wichtig sei dabei der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung. „Es gibt weiterhin viel zu tun – pack mer's!“

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