Nockerbergstimmung in Pfronten

CSU-Starkbierfest im Pfrontener Pfarrheim wird einmal mehr sehr gut besucht

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Über den guten Verlauf des Starkbierfests freuen sich: Fraktionsvorsitzender Peter Scholz (v.r.), Bergwiesenkönigin Anna I., Abgeordneter Stephan Stracke, Abgeordnete Angelika Schorer, 2. Bürgermeister Manfred Seeboldt, Landrätin Maria Rita Zinnecker, Hermann Widenmayer, Bürgermeisterin Michaela Waldmann und Ortsvorsitzender Dr. Alois Kling.

Pfronten – Schon traditionell lud die Pfrontener CSU am vergangenen Samstagabend zum Starkbierfest ins Pfarrheim ein. Die mit viel Beifall bedachten Hauptakteure Don Carmello Corleone, Waltraud Mair und Pater Andrew sorgten dafür, dass die Lachmuskeln der Besucher wieder stark strapaziert wurden.

Am Beginn des von vielen Besuchern als kurzweilig beschriebenen Abends stand der Starkbieranstich. Ortsvorsitzender Dr. Alois Kling bat diesmal 1. Bürgermeisterin Michaela Waldmann, diesen vorzunehmen. Unterstützt durch Hermann Widenmayer von der „Engelbrauerei“ Rettenberg meisterte sie diese Herausforderung spritzerfrei mit nur zwei Schlägen.

Groß war auch heuer die Spannung, was der hochrangige Vertreter des Vatikans, „Don Carmello Corleone“ alias Wolfgang Goldstein, an Botschaften dabei hat. Neben dem Dauerthema Ortsverbindungsstraße, für deren Nutzer er vom Vatikan „Hirabiera“ (Stirnlampen) mitbrachte, sprach er den „Einfängweg“ an, der zwischenzeitlich durch einen speziellen Holzkorridor führt. In der Nähe sei eine exklusive Promenade für Pferde entstanden. Bernd Trinkner bekam von Don Carmello zwei Duschköpfe überreicht, um die Attraktivierung des Alpenbades voranzubringen. „Pfronten ist ein bockguater Ort mit einer sauguaten Führung“, meinte Don Carmello. Genauer beschäftigte er sich mit der politischen Gruppierung „I bi a Pfrontar“.

Wie auf dem Nockherberg

Den Nockerberg nach Pfronten holte wieder Fastenprediger Pater Andrew, den Andi Fichtel verkörpert. Bei der Baustelle Meilingerstraße würde man ein ganzes Jahr für einen halben Kilometer Straße brauchen. Dies bedeute für eine fiktive Straße von Pfronten nach Dänemark entsprechend eine Bauzeit von 2000 Jahren. Seine Fastenpredigt schloss er mit einer guten Nachricht für Pfronten: „Sobald der Berliner Flughafen fertig isch, kommt d´Röfleuter Stroß dro“, so Pater Andrew. Zu dem derzeitigen Wahlkampf stellte er fest: „Jedes Mol, wenn Wahla sind, hanget se mea do dia grint“.

Beim Singteil – diesmal als Pottpourri – durfte das sehr beliebte „Gschöner Lied“ nicht fehlen. Wie üblich gab es neben bekannten Strophen auch einige neue.

Bekannte Rolle

Großen Applaus erhielt auch Mundartdichterin Waltraud Mair aus Bidingen. Neben den speziellen Erlebnissen eines Betrunkenen im kalten Winter galt dies ganz besonders für ihre bekannte Rolle als „Meichelböck`s Centa“. Diese sammelte ganz persönliche Erfahrungen bei einer Zugfahrt, beginnend vom erstmaligen Lösen einer Fahrkarte am Kartenautomaten bis hin zur fehlenden Möglichkeit eines dringend erforderlichen Toilettenbesuchs.

Bundestagsabgeordneter Stephan Stracke und Landtagsabgeordnete Angelika Schorer (beide CSU) brachten Gutscheine für zwei Personen für den Besuch des Bundestags bzw. des Bayerischen Landtags mit, die unter den Besuchern verlost wurden.

red

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