Daheim alles im Griff

Mit einem 8:3-Sieg über Passau hat sich EV Füssen am vergangenen Freitag für die 1:4-Hinspielniederlage revanchiert. Am Sonntag beim Auswärtsspiel in Bad Nauheim konnten die Leopards jedoch nicht an die Leistung aus dem Heimspiel anknüpfen und verloren mit 1:6 Toren.

Bereits im ersten Abschnitt hätten die Füssener eigentlich mit zwei, drei oder noch mehr Toren führen müssen, doch „meine Spieler testeten da den Brustpanzer des gegnerischen Torwarts“, so Trainer Georg Holzmann nach dem Spiel. Die Gäste aus Passau machten es besser. Aus noch so kleinen Chancen in den letzten beiden Minuten gelang Alexander Gantschnig und Alexander Feistl die Drittelführung. Im zweiten Drittel sah man dann einen EVF, wie man ihn in der Punkterunde noch nicht gesehen hat. Die Aufholjagd ohne den erkrankten Eric Nadeau begann bereits in der 22. Minute durch Björn Friedl. Drei Minuten später war der junge Veit Holzmann mit seinem ersten Treffer erfolgreich. Danach ging es im Minutentakt weiter. Kevin Lavallee, mustergültig von Jordie Preston angespielt, verwandelte eiskalt zum 3:2 in der 26. Minute. Sieben Treffer in Folge Passaus Trainer Klaus Feistl nahm eine Auszeit, die nur eine Minute fruchtete, da stand es 4:2 durch Andrej Naumann (Friedl). Zur „Halbzeit“ schraubte Tim Richter das Ergebnis auf 5:2 hoch. Nun wechselte Passau den Torwart. Aber auch der neue Keeper musste im Mitteldrittel noch zweimal hinter sich greifen. Erst Kevin Lavallee und dann Veit Holzmann mit ihrem jeweiligen zweiten Treffer in diesem Spiel begeisterten die offiziell 560 Zuschauer. Sage und schreibe 7:0 endete dieses Drittel für den EVF. Im letzten Drittel verwaltete die heimische Vertretung den Spielstand und Passau war bemüht, die Niederlage in Grenzen zu halten. In der letzten Minute war erst Preston mit Tor Nummer acht für Füssen erfolgreich, dann verringerte Kevin Steiger 12 Sekunden vor Schluss auf das Endresultat von 8:3. Niederlage in Hessen Der 6:1-Heimsieg der Roten Teufel Bad Nauheim zwei Tage später gegen den EV Füssen war aufgrund der besseren Präsenz und des Siegeswillens verdient. Trotzdem hatte Füssen durch Lavallee die erste Chance, doch die erste Überzahl nutzte Nauheim zur Führung. Auch in der Folge war Nauheim weiter am Zug, aber in der 11. Minute führte ein Wechselfehler der Nauheimer durch einen gelungenen Spielzug von Krötz und Naumann durch den freistehenden Björn Friedl zum Ausgleich. Zwei klare Abwehrfehler nutzten die Nauheimer zum 3:1 Pausenstand. Auch das zweite Drittel begann mit einer Chance von Füssen, dieses Mal durch Friedl, die nichts einbrachte. Das durchaus mögliche zweite Tor bei einer Strafzeit gegen Nauheim versiebten die Leopards, da vollkommen frei von der blauen Linie kein Schuss zustande kam. Nutznießer war der von der Strafbank kommende Dennis Cardona, der vollkommen ungestört auf Jorde zulief und der keine Abwehrmöglichkeit beim 4:1 hatte. „Dieser Treffer war dann auch der Knackpunkt der Partie, da er statt des möglichen 3:2 für uns fiel“, so Trainer Holzmann hernach. Gare und Richardson trafen im letzten Abschnitt nach Unsicherheiten in der Füssener Hintermannschaft noch zweimal. Der EV Füssen muss am kommenden Wochenende nur einmal am Freitag um 19.30 Uhr im BLZ gegen den EV Landsberg 2000 antreten, der mit 26 Punkten auf dem 7. Tabellenplatz steht.

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