Daheim stark, auswärts kraftlos

Mit einem 4:2 -Heimerfolg vor nur knapp 550 Zuschauer über den Deggendorfer SC ist der EV Füssen einem Play-off-Platz bei noch vier Punkten Rückstand etwas näher gekommen. Danach aber vergaben die Leopards in Rosenheim, wo sie mit 2:7 verloren, drei Punkte. Um die Playoffs noch zu erreichen, müssen die Füssener in acht Spielen sieben Punkte Rückstand wett machen.

Deggendorf war anfangs ebenbürtig, hatte auch die erste Chance, die Goalie André Irrgang jedoch parierte. Das erste Tor gelang dann Füssen in Überzahl durch Kapitän Eric Nadeau. Eine Unsicherheit von Irrgang brachte dann den 1:1-Pausenstand, wobei zuvor schon die Torstange retten musste. Im zweiten Abschnitt brachte die zweite Hinausstellung gegen Deggendorf das 2:1 durch Jordie Preston. Doch ein weiteres Gastgeschenk der Füssener verwertete Daniel Lupzig zum 2:2. Füssen spielte gut, die Chancenauswertung ließ aber wieder einmal zu wünschen übrig. Das besserte sich im letzten Abschnitt insofern, als in dem fairen Spiel der schon seit Wochen durch eine Verletzung gehandicapte Björn Friedl zuerst scheiterte, dann aber in der 51. Minute zum wichtigen 3:2 traf. Die Dominanz der Gastgeber wurde nun noch stärker und die wieder hervorragend aufgelegten Andrej Naumann und Eric Nadeau setzten Michel Maaßen mit dem 4:2 klug in Szene. Der Erfolg der Mannschaft war hoch verdient, darüber waren sich beide Trainer einig. Rosenheim war beim 7:2 -Heimsieg Sieg einfach besser als der EV Füssen. Allerdings schien das zu Beginn des ersten Abschnitts nicht so, Füssen legte forsch los und erst in der 4. Minute kam Rosenheim zum ersten Warnschuss, den der Pfosten stoppte. Im Laufe des Spiels zeigten die Bulls dann robusten Körpereinsatz, der ihnen insgesamt 16 Strafminuten bescherte, die aber nicht ein einziges Mal für Füssen nennenswerte Vorteile brachten. Stattdessen bescherten diese Körperaktivitäten Trainer Georg Holzmann noch mehr Sorgenfalten, denn in der 38. Minute fiel Christian Völk nach einer Bandenattacke verletzt aus. Weiter war auch Kevin Lavallee, der zum 2:1 Anschlusstreffer erfolgreich war, von der harten Gangart Opfer eines ungeahndeten Stockschlages auf die Hand und konnte nur noch eingeschränkt weiterspielen. Dass Sebastian Eikmann aufgrund einer Infektion letzte Woche noch nicht voll auf der Höhe war und die eingesetzten Junioren schon das 3. Spiel innerhalb drei Tagen zu absolvieren hatten, dass Johannes Mayr und Christian Krötz wegen Verletzung gar nicht dabei waren, spielte auch mit eine Rolle. Die 5:2 Führung, wobei Veit Holzmann das 4:2 in der 35. Minute gelang, entsprach allerdings dem Spielverlauf. Wer weiß wie es ausgesehen hätte, wenn dann dem auch immer wieder geschmähten Michel Maaßen statt des Lattentreffers ein Tor gelungen wäre, was das 5:3 bedeutet hätte. Doch die unermüdlichen Angriffe der Rosenheimer auf das Füssener Tor führten zum verdienten 7:2-Sieg der Starbulls. Füssen muss am morgigen Freitag, 5. Februar, beim EHC Klostersee antreten. Am darauf folgenden Sonntag, 7. Februar, 18 Uhr ist dann wieder Derby-Time angesagt. Zu Gast ist der auf den 3. Tabellenplatz abgerutschte EC Peiting.

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