Dekanat scheidet aus

Der bisherige Verwaltungsausschuss der Alois-Wagner-Stiftung der Hochgebirgsklinik in Mittelberg wird durch einen Stiftungsrat abgelöst. Damit sind auch wesentliche personelle Veränderungen im Aufsichtsgremium verbunden. Der Dekan und die Kath. Jugendfürsorge scheiden aus. Diese Vertreter wurden im Rahmen der letzten Verwaltungsausschusssitzung verabschiedet.

Seit der Gründung der Stiftung vor rund 90 Jahren waren immer Vertreter der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg im Verwaltungsrat vertreten. „Die weitere Wahrnehmung dieser Aufgaben ist uns leider nicht mehr möglich“ erläuterte Prälat Günter Grimme. Grünnde seien die personelle Entwicklung sowie Aufgabenüberschneidungen mit eigenen Kliniken. Nach dem Tod von Direktor Konrad Sommer im Frühjahr 2000 wurde der jeweilige Dekan des Dekanates Kempten mit dem Vorsitz im Verwaltungsausschuss beauftragt. „Diese verantwortungsvolle, herausragende und ehrenamtliche Position hat Dekan i.R. Georg Endres knapp zehn Jahre lang mit Weitsicht, Mut und Entscheidungskraft geführt“, bedankte sich der Stellvertretende Vorsitzende, Bürgermeister Theo Haslach, für den langjährigen Einsatz. Neubau geplant Selbst in der letzten Sitzung des Verwaltungsausschusses war die Zukunft ein wichtiges Thema in Form eines beabsichtigten Bauvorhabens: dem Neubau eines Kinder- und Jugendhauses. Diese Planungsgedanken werden nun an den Stiftungsrat weitergereicht. Die Alois-Wagner-Stiftung wurde 1922 durch den damaligen, gleichnamigen Pfarrer von Mittelberg begründet mit der Zielsetzung, kranken Kindern zu helfen. Für die die Behandlung, Betreuung, Erziehung und Rehabilitation kranker beziehungsweise behinderter Kinder und Jugendlicher stehen indem Haus 200 Betten zur Verfügung. Kostenträger für die Reha-Maßnahmen ist überwiegend die Deutsche Rentenversicherung. Die gesetzlichen Krankenkassen finanzieren demgegenüber dort Mutter-Kind-Maßnahmen.

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