Amnesty Gruppe Lechtal setzt sich in Füssen für inhaftierte Journalisten ein

Ein Zeichen für Pressefreiheit

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Marianna Klotz (v.l.), Hans-Georg Allgaier, Barbara Reiners und Georg Bergmann machen sich auf dem Füssener Brotmarkt stark gegen die zunehmende Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit.

Füssen – Immer mehr wird der Journalismus von Despoten bedroht und die Arbeit der schreibenden Zunft behindert oder lebensbedrohend eingeschränkt. 

Gegen die weltweit zunehmende Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit hat am Samstag die Amnesty Gruppe Lechtal demonstriert. Damit beteiligte sie sich an der bayernweiten Aktion „Journalismus ist kein Verbrechen”. 

Amnesty International wollte mit der Aktion auch in Füssen am Beispiel von vier Medienschaffenden aufzeigen, welche Konsequenzen sie für ihre Arbeit erleiden müssen. Ob in der Türkei, in Ägypten, Simbabwe oder Weißrussland – sie werden eingesperrt, müssen Repressalien erleiden oder werden durch staatliche Übergriffe täglich bei ihrer Arbeit behindert. 

Aufmerksamkeit schaffen Exemplarisch stellten Amnesty-Mitglieder die Fälle von vier Journalisten und Journalistinnen aus diesen vier Ländern vor und riefen die Bürgerinnen und Bürger auf, ihre Stimme für die Pressefreiheit zu erheben und diverse Petitionslisten für diese und weitere Inhaftierten zu unterzeichnen. 

Dazu gehören Itai Dzamara (Simbabwe), der verschwunden ist, sowie Asli Erdogan, Deniz Yücel und Ahmet Altan, die in türkischen Gefängnissen sitzen und auf ihre Verfahren warten. „Dagegen müssen wir protestieren und die Augen der Öffentlichkeit auf diese Ungerechtigkeiten richten”, zeigten Marianna Klotz, Hans-Georg Allgaier, Barbara Reiners und Georg Bergmann auf dem Brotmarkt Flagge gegen diese Willkür.

ed

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