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Stehle folgt auf Seidel: Der Trachtenverein »D´Falkenstoaner« hat einen neuen Ersten Vorsitzenden

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Von: Alexander Berndt

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Anna Katharina Seidel
Für sie geht eine Ära zu Ende: Anna Katharina Seidel hat sich nicht mehr der Wahl zur Ersten Vorsitzenden gestellt. © Berndt

Der Heimat- und Trachtenverein „D´Falkenstoaner“ aus Weißensee hat einen neuen Ersten Vorsitzenden. Wilhelm Stehle übernahm das Amt von Anna Katharina Seidel.

Vor allem in den vergangenen zwei Jahren sei ihre Amtsperiode „eine spannende Zeit“ gewesen, weil wegen der Corona-Pandemie „nichts normal“ gelaufen sei, erklärte Anna Katharina Seidel gegen Ende der jüngsten Jahreshauptversammlung des Heimat- und Trachtenvereins „D´Falkenstoaner” aus Weißensee. Dort verabschiedete sie sich von ihrem Posten als Erste Vorsitzende. Ihre Nachfolge trat Wilhelm Stehle an.

Seidel stand nicht mehr für den Posten als Erste Vorsitzende zur Verfügung, da sie „nicht mehr vor Ort sein kann“, wie sie erklärte. Die Arbeit habe ihr in den vergangenen Jahren aber „immer Spaß gemacht“. Dafür erhielt sie am Schluss dieses Abends von den gut 30 Versammlungsbesuchern langen Applaus.

Bei den Neuwahlen sprachen sich die Mitglieder schließlich in dessen Abwesenheit für Wilhelm Stehle als Seidels Nachfolger aus. Er wurde genauso neu in diese Position gewählt wie Petra Strodl. Während diese Ingrid Kersch als Schriftführerin im Vorstand ablöst, bestätigten die Mitglieder Andrea Lory, Martina Höß, Kevin Möller und Michael Wöhrle in ihren Ämtern als Zweite Vorsitzende, Kassiererin, Vorplattler sowie Jugendleiter.

Außer ihnen bekleiden seit dieser Jahresversammlung noch 14 weitere Trachtler neu beziehungsweise abermals diverse Posten bei den „Falkenstoanern”, deren „super Zusammenhalt“ Seidel zuvor ausdrücklich hervorgehoben hatte. Vor ihrer Beteuerung, dem Verein auch künftig treu zu bleiben, appellierte sie daher an ihre Klubkameradinnen und -kameraden: „Macht bitte weiter so!“

Wenige Aktivitäten

Diese Aufforderung dürfte ganz im Sinne der aus ihrem Amt geschiedenen Schriftführerin Ingrid Kersch gewesen sein. Bei ihrem Rückblick auf das Jahr 2021 konnte sie infolge der Corona-Pandemie nur verhältnismäßig wenige Aktivitäten Revue passieren lassen. Eine davon war das Fest zum 100-jährigen Vereinsbestehen am 9. Oktober. „Es war schön, dass wir es machen konnten“, meinte sie dazu.

Gute Stimmung

Etwas Positives hatte danach auch die wiedergewählte Kassiererin Martina Höß mitzuteilen. Das Vermögen des Vereins bezifferte sie mit „knapp 40.000 Euro jetzt“. Zudem sei die Stimmung bei den Proben „bärig“, informierte Jugendwart Michael Wöhrle. Darüber hinaus äußerte Theaterwartin Petra Strodl die Hoffnung, dass man „bald mal wieder spielen“ könne.

Anschließend beschlossen die anwesenden Mitglieder einstimmig eine Neufassung der aus dem Jahr 1986 stammenden Vereinssatzung. Mit der sind „wir für die nächsten Jahre gut gerüstet“, unterstrich die scheidende Erste Vorsitzende des Trachtenvereins.

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