Einsatz am Rande der Sahara

Der Kreisbote schafft es bis nach Mali und versorgt die Soldaten mit Nachrichten aus der Heimat

Soldaten im Einsatz
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Der Kreisbote versorgt auch die in Afrika stationierten Soldaten der Allgäu-Kaserne mit Nachrichten aus der Region: Oberstabsgefreiter S. (v. l.) , Oberstabsfeldwebel B., Oberfeldwebel R. und Stabsfeldwebel H. gehören zu den rund 100 Soldaten des Gebirgsaufklärungsbataillon 230, die vor einigen Wochen in den Einsatz nach Mali verlegten.

Füssen/Gao – Bereits seit rund acht Wochen bestreiten die Soldaten des in der Allgäu-Kaserne beheimateten Gebirgsaufklärungsbataillons 230 ihren Einsatz in Mali. Am Rande der Wüste Sahara, im „Camp Castor“, trennen sie rund 4000 Kilometer von ihren Familien und Freunden. Deshalb freuen sich die Soldaten immer, Post, Grüße und gute Nachrichten aus der Heimat zu erhalten. Dazu leistet auch der Kreisbote seinen Beitrag.

Die sogenannte MINUSMA ist eine Friedensmission der Vereinten Nationen. Das Deutsche Kontingent, aktuell mit Soldaten des Gebirgsaufklärungsbataillons aus Füssen, wirkt dort bei der internationalen Krisenbewältigung und Konfliktverhütung in dem von Terror geplagten Land mit.

Zum Abschied bekam das Bataillon von seiner Patengemeinde Halblech ein Ortsschild der Kommune. Es ist zur Tradition geworden, dass die Soldaten im Einsatz dieses Schild im Camp aufstellen. Auf der Rückseite dieses Ortsschilds ist die Entfernung zum Füssener Heimatstandort angegeben.

Die Heimkehr der Männer und Frauen ist allerdings in weiter Ferne. Die meisten werden noch weitere fünf Monate in der heißen und staubigen Fremde ihren Dienst leisten. Ihr Auftrag: Die Unterstützung der Umsetzung des Friedensvertrages von Algier aus dem Jahr 2015 und die Sicherung des Friedens in Mali. Schwerpunkt ist, dafür zu sorgen, dass die Waffenruhe in Mali eingehalten und das Friedens-Abkommen umgesetzt wird. Zu den Hauptaufgaben der Bundeswehr gehört die Aufklärung in der Luft und am Boden. Das heißt: Informationen sammeln und die Aufklärungsergebnisse dem UN-Hauptquartier zur Verfügung stellen.

Selma Höfer

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