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Der Kur- und Verkehrsverein Schwangau blickt optimistisch in die neue Saison

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Vorstandschaft des Kur- und Verkehrsvereins Schwangau
Die Vorstandschaft des Kur- und Verkehrsvereins Schwangau mit Roland Schütz (v.l.), Claudia Herkommer, Hannes Schweiger, Katharina Schroll, Michaela Waldmann, Daniel Hermanns und Julia Schweiger lässt in ihrer Versammlung das vergangene Jahr Revue passieren. Auf dem Bild fehlt Stefanie Duft. © Tourist Information Schwangau

Schwangau - Nach ungewöhnlich ruhigen Zeiten soll es heuer wieder richtig los gehen. Einen Ausblick darauf gab Tourismusdirektorin Sylvia Einsle in der Versammlung des Kur- und Verkehrsvereins.

Das Herbsttreffen des Vereins war im wahrsten Sinne des Wortes ein Höhepunkt des vergangenen Jahres: Die Tegelbergbahn lud die Gastgeber Ende Oktober zu einer Fahrt mit der neuen Kabine auf den Hausberg ein. Neben einem grandiosen Ausblick erhielten die Vereinsmitglieder in einer interessanten Führung Einblicke hinter die Kulissen. Im Panoramarestaurant tauschten sie dann ihre Erfahrungen über die Sommersaison aus. Neben der Wiederwahl der Beisitzer Katharina Schroll, Michaela Waldmann, Hannes Schweiger und Daniel Hermanns entlasteten die Vereinsmitglieder den Vorstand und Kassierer Roland Schütz.

Bei der Versammlung im Hotel Helmer war auch das Team der Tourist Information Schwangau mit dabei. Tourismusdirektorin Sylvia Einsle stellte den Vereinsmitgliedern die Grundlagen der Tourismusarbeit in Schwangau vor. Ein entsprechender Werte-Kompass, der die Balance aus den Komponenten Natur, Brauchtum, Kultur und Gastfreundschaft verkörpert, ist die Grundlage für die Ziele von Einsle und ihrem Team. Daran richte sich das strategische sowie operative Handeln aus, informierte die Tourismuschefin.

Das Thema Nachhaltigkeit hob sie dabei als zentrale Herausforderung und Aufgabe hervor. „Es ist nicht nur so, dass wir unsere intakte Natur, gute Luft, Seen mit ausgezeichneter Wasserqualität und unser Brauchtum als wichtiges Kapital bewahren und schützen müssen. Auch für die Urlauber wird das nachhaltige Reisen ein immer wichtigeres Entscheidungskriterium“, betonte die Tourismusdirektorin.

Nachhaltigkeits-Coachings für Betriebe

Dabei ging sie auch auf Möglichkeiten für Kleinvermieter ein, um in diesem Feld aktiv zu werden. So biete zum Beispiel der Tourismusverband Allgäu/Bayerisch Schwaben spezielle Nachhaltigkeits-Coachings an, zu dem sich Betriebe mit weniger als 25 Betten gegen einen geringen Unkostenbeitrag für einen Beratungstermin vor Ort anmelden können. Weiterhin waren die Übernachtungszahlen der vergangenen Jahre Thema (der Kreisbote berichtet).

Neue Schilder in Hohenschwangau

Mit Zuversicht blickte Einsle mit den Vereinsmitgliedern auf die neue Saison und berichtete über zahlreiche Projekte im Bereich der touristischen Infrastruktur. So fertigte zum Beispiel der gemeindliche Bauhof Holzbrunnen, auf die sich auch die Anwohner freuen. Neue Beschilderungen mit Ortsplänen und ein neues Beschilderungssystem im Ortsteil Hohenschwangau seien ebenfalls gerade in Arbeit. Die Wegweiser in royalem Blau sollen noch heuer installiert werden.

Kürzlich wurden zudem die Bauarbeiten an der Franz-Wölfle-Hütte im Schwanseepark abgeschlossen, wo die Gäste ein neu gestalteter Vorplatz erwartet. Die öffentliche WC-Anlage und der Kiosk sind künftig vom 1. April bis 31. Oktober geöffnet. „Es kann also richtig losgehen,“ freute sich die Tourismuschefin, die für dieses Jahr ein vielfältiges Angebot von kulturellen, sportlichen und informativen Veranstaltungen für Gäste und Einheimische präsentierte.

Gut durch die Krisenjahre gekommen

Die stellvertretende Vorsitzende Claudia Herkommer bedankte sich herzlich bei Einsle und ihrem Team, für die vielen guten Neuigkeiten und das schöne Jahresprogramm. Das Schlusswort hatte Bürgermeister Stefan Rinke (CSU). Sein Dank galt allen Beteiligten, die zu einem leistungsstarken Tourismusbetrieb im Dorf der Königsschlösser beitragen. Herzliche Gastfreundschaft, hohe Qualität und Professionalität der kleinen und großen Tourismusunternehmen sei das Erfolgsrezept der Gemeinde. „Dass wir gut durch die Krisenjahre gekommen sind, ist der Verdienst unserer Vermieter und Wirte. Sie haben die Zeit für Investitionen und Innovationen genutzt.“

Ein extra Lob sprach Rinke schließlich der Tourismuschefin und ihren Kolleginnen aus: „Eure konsequente Arbeit während der Pandemie insbesondere im Bereich der Digitalisierung hat sich gelohnt. Dadurch bleibt Schwangau eine der top Urlaubsdestinationen in Bayern.“

kb

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