Fürstlicher Empfang in Japan

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Empfang in Kimono und Lederhosen: Die Vertreter der deutschen und der japanischen „Romantischen Straße“ feiern ihre 25-jährige Freundschaft. Fotos: privat

Füssen/Numata – Zum 25-jährigen Freundschaftsjubiläum der deutschen und der japanischen "Romantischen Straße" flog kürzlich eine deutsche Delegation nach Japan und besuchte mehrere Stationen der Ferienstraße. Mit dabei war auch Michael Schmück aus Füssen. 

Auf Einladung der Organisatoren der japanischen Romantischen Straße flog die deutsche Delegation vom 29. Mai bis zum 6. Juni von Frankfurt aus nach Tokyo. Die Reisegruppe umfasste 23 Teilnehmer, die fast alle in den Städten, die an der deutschen romantischen Straße liegen, zuhause sind. Aus Füssen waren Hotelier Wilhelm Schwecke mit dabei, der die Stadt Füssen exzellent vertrat und überall wo die Deutschen Halt machten, wie ein Freund von den japanischen Verantwortlichen begrüßt und oft als Bruder bezeichnet wurde, berichtet Michael Schmück, der als Gast mit nach Japan gekommen war. Des weiteren war Peter Blumenstengel von der Deutschen Zentrale für Tourismus, zuständig für Japan und Korea, während der gesamten Reise mit dabei. Die ersten beiden Tage gehörten dem intensiven kennenlernen der japanischen Haupt- stadt. Die Gruppe erkundete Tokyo ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, betreut von Reiseleiterin Yukiko Blumenstengel-Sawada. Der erste offizielle Empfang fand in Maebashi statt, der Hauptstadt der Präfektur Gunma – und beeindruckte die Reisegruppe sehr. Mehr als 200 Kinder begrüßten die Gäste mit deutschen und japanischen Fähnchen zusammen mit der gesamten Regierung der Präfektur Gunma. Dort fand dann die Zeremonie des 25. Freundschaftsjubiläums „Deutsch-Japanische Romantische Straße“ statt. Von dort aus ging es noch weiter nach Ueda, dem Startpunkt auf der japanischen Romantischen Straße. Dort wurden die Reisenden vom Bürgermeister und seinen Stadträten zum Welcome-Dinner empfangen. Der nächste Tag brachte Schwecke, Schmück und Co. über Unnojuku in Toomi City nach Comoro, wo sie wieder von Bürgermeister und Stadtrat fürstlich empfangen wurden. Die Weiterfahrt brachte die Deutschen in den Vulkanpark vom Mount Asama, mit Blick auf den aktiven Vulkan Onioshidahi. In Tsumagio trafen die bayerischen Gäste Bürgermeister Sakae Kumagawa, gleichzeitig auch Vorstand der Japanischen Romantischen Straße, der selbst schon Füssen besucht hat und im November erneut besuchen wird. Die Fahrt ging weiter über den Mount Shirane mit 2160 Metern Höhe nach Kusatsu, – erneut fiel der Empfang durch Bürgermeister und Stadtrat sehr persönlich aus, erinnert sich Michael Schmück. Dort checkten die Gäste in ein typisches japanisches Hotel, ein „Ichii“, mit Onsen (heißen Quellen) ein, die alle reichlich genossen. Der nächste Tag gehörte der Partnerstadt von Füssen – Numata. Erneut stand ein glanzvoller Empfang auf dem Programm. Der letzte Tag führte die 23 nach Nikko Toshogu, mit der Grabstätte des ersten Shoguns Ieyasu Tokugawa, das seit 1999 zum Unesco Kulturerbe gehört. Leider spielte das Wetter an diesem Tag nicht mit, denn bereits nach einer halben Stunde begann es zu regnen, so dass die weitere Besichtigung leider abgesagt werden musste. Aber bereits nach der kurzen Zeit hatten die Besucher den Eindruck gewonnen, dass dieses Kunstwerk großartig sein muss. Und somit ging eine Reise durch die japanische Romantische Straße zu Ende, „mit unglaublich vielen starken Eindrücken, die von allen Teilnehmern noch lange verarbeitet werden müssen“, sagt Michael Schmück

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