Dörre übernimmt

In der festlich geschmückten Kutsche wurde Pfarre Markus Dörre (vorne rechts) zum Einführungsgottesdienst der neuen Pfarreiengemeinschaft Bayerniederhofen-Trauchgau-Schwangau/Waltenhofen geleitet. Ihn begeliteten Diakon Brödner (li) und Dekan Deuring. Foto: ms

Den ganzen Tag über hoffte man in Trauchgau auf trockenes Wetter. Denn der neue Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft, Markus Dörre, sollte in einem festlichen Zug in einer Kutsche, umrahmt von den Fahnenabordnungen der Pfarreien Bayerniederhofen, Trauchgau und Waltenhofen, den örtlichen Vereinsvorständen, dem Kirchenchor sowie den geladenen Geistlichen zur Trauchgauer Pfarrkirche geleitet werden.

Die Buchinger Blaskapelle führte den Festzug an. Der Einführungsgottesdienst fand für alle drei Pfarreien in Trauchgau statt, da Trauchgau die größte Kirche besitzt. Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßte der Vorsitzende des Trauchgauer Pfarrgemeinderats (PGR), Stefan Christa, die Gäste unter denen sich auch Frau Marita Kaiser befand, die erste Bürgermeisterin von Illertissen, der letzten Dienststelle von Markus Dörre. Während der feierlichen Messe erfolgte die Bereitschaftserklärung durch den Priester und die Übernahme von Taufbrunnen, Beichtstuhl, Altar und Vorstehersitz. Es folgte die Verlesung der Urkunde durch Dekan Frank Deuring. Die Urkunde beinhaltet die Übernahme der neuen Pfarreiengemeinschaft Waltenhofen durch Pfarrer Markus Dörre. In seiner Ansprache wünschte Deuring Pfarrer Markus Dörre viel Glück und Gottes Segen in seiner neuen Pfarrstelle. Gleichfalls begrüßt wurde der neue Gemeindereferent Karl Müller-Hindelang aus Steingaden. Er unterstützt den Pfarrer bei seinen vielfältigen Aufgaben. Sonja Gleich, PGR-Vorsitzende aus Waltenhofen, begrüßte im Namen der drei Pfarreien den neuen Priester und überreichte ihm als Geschenk symbolisch einen großen Schlüssel. Nun werde aus drei kleinen – die einzelnen Pfarreien – ein einzelner großer Schlüssel, nämlich die Pfarreien-Gemeinschaft. Besonnen und mutig In der abschließenden Begrüßungsansprache erzählte Dörre von einem Besuch auf dem Tegelberg, bei dem er Drachenflieger und Paraglider beobachtete. Er verglich den Start der neuen Pfarreiengemeinschaft mit den Piloten. Hier wie dort bedürfe es der Besonnenheit, Beherztheit und auch mal des Mutes etwas zu ändern beziehungsweise neu zu beginnen. Abschließend bedankte er sich bei allen für den herzlichen Empfang. Organist Adi Schneider sowie die Chöre aus Schwangau und Trauchgau umrahmten den feierlichen Gottesdienst. Im Anschluss an den Festgottesdienst fand im Pfarrheim noch ein Stehempfang für geladene Gäste statt. Hier hießen die kommunalen Vertreter der Gemeinden Schwangau und Halblech Pfarrer Markus Dörre willkommen und überreichten ihm ein Begrüßungsgeschenk. In seiner abschließenden Rede bedankte sich Dörre nochmals für die herzliche Aufnahme in den Gemeinden. Er freue sich auf seine neue Aufgabe.

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