Reaktion auf zahlreiche Unfälle in 2018

24-Stunden-Blitzmarathon startet am Mittwoch

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Ab morgen früh, 6 Uhr, wird wieder für 24 Stunden am Stück geblitzt - auch im südlichen Landkreis Ostallgäu.

Landkreis/Füssen – Am Mittwoch, 3. April, ab 6 Uhr findet erneut der bayernweite „Blitzmarathon“ statt, an dem sich erneut das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West nach eigenen Angaben beteiligt. Betroffen von der Aktion ist auch das südliche Ostallgäu.

So wird unter anderem in Nesselwang, Oy-Mittelberg, Rieden a.F., Schwangau und Seeg geblitzt, teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit. 

2018 ereigneten sich im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West 29.000 Verkehrsunfälle – die höchste Anzahl seit zehn Jahren. 5901 Menschen wurden dabei teils schwer verletzt, 55 starben. Rund 70 Prozent der tödlichen Verkehrsunfälle ereigneten sich demnach  außerhalb geschlossener Ortschaften und auf der Autobahn. 

Neben dem Phänomen „Ablenkung im Straßenverkehr“ ist laut Polizei überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit die Ursache vieler Unfälle. Um darauf aufmerksam zu machen, beteiligen sich alle Dienststellen im Bereich des Präsidiums Schwaben Süd/West zum siebten Mal am bayernweiten 24-Stunden-Blitzmarathon, der vom heutigen Mittwoch, 6 Uhr, bis morgigen Donnerstag, 4. April, 6 Uhr dauert. 

So wird nach Angaben der Beamten im Gemeindegebiet Nesselwang auf der Kreisstraße 23 im Ortsteil Lachen bei erlaubten 50 km/h, im Gemeindegebiet Oy-Mittelberg auf der Staatsstraße 2520 (erlaubt 100 km/) und auf der Kreisstraße OA 34 (erlaubt 70 km/h), im Gemeindegebiet Rieden am Forggensee auf der B16 (Tiefental, Schwarzenbach) bei erlaubten 70 km/h, im Gemeindegebiet Schwangau auf der B17 bei der Colomankirche bei erlaubten 70 km/h und im Gemeindegebiet Seeg auf der Kreisstraße OAL 1 bei erlaubten 100 km/h geblitzt. 

Dass der Präventivgedanke Wirkung zeige, belegt nach Angaben der Polizei die Beanstandungsquote. Während bei stationärer Messung im Durchschnitt rund 3,5 Prozent der Verkehrsteilnehmer zu schnell unterwegs waren, sind es während der vergangenen Blitzmarathons zwischen einem halben und einem Prozent weniger gewesen.

kb/Symbolbild: Tim Reckmann/pixelio.de

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