Manfred Sitter folgt auf Wolfgang Niggl

Führungswechsel beim ERC Lechbruck

+
Der neue Vorstand des ERC Lechbruck geht zuversichtlich der neuen Spielzeit entgegen. Vor allem der Nachwuchs-Bereich wird aufgestockt.

Lechbruck – Nach acht Jahren an der Spitze des Vereins hat Wolfgang Niggl den Vorsitz des ERC Lechbruck abgegeben. In der Jahreshauptversammlung des Vereins teilte Niggl den etwa 35 gekommenen Mitgliedern mit, nicht mehr kandidieren zu wollen. Zu seinem Nachfolger bestimmten die Anwesenden Manfred Sitter.

Niggl bekannte, dass ihm das Amt viel Spaß gemacht und er viel gelernt habe. Er bedankte sich für das Vertrauen und die Unterstützung, die ihm in dieser Zeit entgegengebracht wurde. Neben Niggl traten auch die bisherige Schriftführerin Sandra Lederhofer und Beisitzerin Andrea Böhm nicht mehr zur Wahl an. 

Vorsitzender Niggl hatte zuvor auf das abgelaufene Berichtsjahr zurück geblickt. Dabei hob er vor allem die Beteiligung des ERC an verschiedenen Veranstaltungen in der Gemeinde Lechbruck hervor. Dazu zählten unter anderem die Bewirtung des Dämmerschoppens, Unterstützung des Schützenvereins VSG Lechbruck bei der Ausrichtung seiner Feierlichkeiten, Flößermarkt, Adventsmarkt, der Barbetrieb am Faschingsdienstag, sowie die „Schlappschussfete“ im Fasching. 

Besonders stolz betonte er, dass Lechbruck als kleine Gemeinde mit gerade einmal 2800 Einwohnern in der Lage sei, vier Nachwuchsmannschaften mit eigenen Spielern zu melden, während dies den Eishockey-Vereinen in weitaus größeren Städten zum Teil nur noch mit Spielgemeinschaften möglich sei. 

Mehr Nachwuchs-Teams

Jugendleiter Stefan Lederhofer berichtete über die Nachwuchsmannschaften des ERC. Demnach waren in der abgelaufenen Saison vier Mannschaften im Spielbetrieb (Kleinstschüler, Kleinschüler, Knaben und Jugend). Zusätzlich wurden die Laufschule und die Eishockeyschule angeboten. Mit Applaus wurde Stefan Hotter geehrt, der in der vergangenen Saison die Verantwortung und den Zeitaufwand für zwei Nachwuchsmannschaften (Kleinstschüler, Kleinschüler) auf sich genommen hatte. 

Lederhofer kündigte an, in der neuen Saison fünf Nachwuchsmannschaften – und damit eine mehr wie bisher – ins Rennen zu schicken: U9 (Kleinstschüler) mit Trainer Wolfgang Wagner, U11 (Kleinschüler), Trainer noch offen, U13 (Knaben) mit Trainer Stefan Hotter, U15 (Schüler), mit Trainer Richard Lory sowie die U20 (Junioren) mit den beiden Coaches Werner Köstler und Markus Fischer. 

Euphorie und Probleme

Bernhard Sitter berichtete über die Seniorenmannschaften des ERC: Mit Zuversicht und Euphorie war laut Sitter die 1. Mannschaft zunächst in die Saison 2017/18 gestartet. Bald schon gab es jedoch Probleme, so dass im Dezember die Trainer Michael Köpf und Sebastian Ego ihren Rücktritt erklärten. Im Januar wurde die Mannschaft von Jörg Peters übernommen und beendete die Saison auf dem vierten Tabellenplatz. Der langjährige ERC-Torhüter Markus Echtler hat zudem seine aktive Laufbahn beendet. Jörg Peters wird die 1. Mannschaft weiterhin als Trainer führen. 

Anschließend berichtet Bernhard Sitter von der 1b-Mannschaft, die an keinem Spielbetrieb teilnimmt, jedoch acht Freundschaftsspiele und ein Turnier absolvierte. Dank von Maas Lechbrucks Zweiter Bürgermeister Erwin Maas bedankte sich beim Verein und der bisherigen Vorstandschaft für die geleistete Arbeit und die Unterstützung für die Gemeinde bei zahlreichen Festen. 

Manfred Sitter bedankte sich hingegen nach der Wahl zum neuen Vorsitzenden für das ihm entgegengebrachte Vertrauen. Sein besonderer Dank galt seinem Vorgänger Wolfgang Niggl, der 2010 den ERC Lechbruck in einer schwierigen finanziellen Situation übernommen hatte. Seinerzeit lief der Verein sogar Gefahr, aufgelöst zu werden. Niggl bleibt dem Club aber als Datenschutzbeauftragter auch weiterhin erhalten.

kb

Auch interessant

Meistgelesen

1000 Besucher beim Schwangauer Colomansfest
1000 Besucher beim Schwangauer Colomansfest
Schorer bleibt drin, Wengert wohl draußen
Schorer bleibt drin, Wengert wohl draußen
Pfronten präsentiert sich am "Tag der Regionen" von seiner besten Seite
Pfronten präsentiert sich am "Tag der Regionen" von seiner besten Seite
Illegale Einwanderung: Zehnstündige Tortur auf Ladefläche
Illegale Einwanderung: Zehnstündige Tortur auf Ladefläche

Kommentare