Schüler blicken hinter die Kulissen

Beim Berufsorientierungstag der Realschule stellen sich die heimischen Betriebe vor

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Berufsberater Wolfgang Gabler von der Agentur für Arbeit im Gespräch mit Schülerinnen.
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Berufsberater Wolfgang Gabler von der Agentur für Arbeit im Gespräch mit Schülerinnen.

Füssen – Stefan Huber hätte sich eigentlich entspannen können. Beim von dem Realschullehrer vorbereiteten Berufsorientierungstag an der Johann-Jakob-Herkomer-Schule lief das Info-Programm wie am Schnürchen ab.

Dennoch wollte Huber – erstmals assistiert von der neuen Kollegin Sinah Weinthaler – am Donnerstagvormittag für alle als Ansprechpartner da sein und war deshalb ständig unterwegs. Denn rund 100 Schüler aus den vier Klassen der neunten Jahrgangsstufe trafen auf insgesamt 20 Ausbilder-Teams. 

Auf Wolfgang Gablers Schreibtisch steht unübersehbar die neue Ausgabe von „Beruf aktuell“. Herausgeber ist die Bundesagentur für Arbeit, für die Gabler als Berufsberater arbeitet, weshalb er beim Berufsorientierungstag mit dabei ist. Das bei den Arbeitsagenturen kostenlos erhältliche 550-seitige Taschenbuch enthält als „Lexikon der Ausbildungsberufe“ Kurzbeschreibungen der jeweiligen Jobs, aufgeteilt auf die einzelnen Berufsfelder. Etwa 500 Ausbildungsberufe gibt es inzwischen.

Um den Schülern an den einzelnen Stationen etwas die Hemmungen zu nehmen, Fragen zu stellen, sind einige Ausbilder zusammen mit ihren Nachwuchsleuten gekommen. Beim Berufsorientierungstag wollen die Jugendlichen außerdem über das Angebot an dualen Ausbildungsgängen hinaus schauen. So war für die 16-jährige Chiara aus Hohenschwangau schon als Mädchen klar: „Ich will Ärztin werden.“ Dass die Schülerin dieses Berufsziel immer noch fest vor Augen hat, erzählt sie Berufsberater Gabler. Deshalb dreht sich das Gespräch vor allem darum, wie es für Chiara nach dem Abschluss der Mittleren Reife weitergehen könnte: Gabler informiert sie daher über die mögliche Fortsetzung ihres schulischen Wegs von der Realschule an die Fachoberschule (FOS).

Theorie und Praxis

Chiaras Freundin Silvia aus Halblech dagegen gehört wie der gleichaltrige Lars dagegen zu der Schülergruppe, die in Sachen Berufsorientierung noch ganz am Anfang steht. Lars nahm bei seinem Durchlauf zum Beispiel das Informationsangebot von Deckel Maho wahr. Als durch aus interessant bezeichnete er gegenüber dem Kreisbote auch, was Stefan Steck von der Berufsfachschule für Krankenpflege der Bezirkskliniken Schwaben in seinen Vortrag unter dem Motto „Gesundheit braucht Pflege – Pflege braucht Dich“ kurz zusammengefasst hat. Der Bruder von Lehrer Christian Steck – der lange für den Berufsorientierungstag verantwortlich war – zeigte den Schülern an diesem Vormittag auch praktisch, wie der Blutdruck gemessen wird oder was in Sachen Hygiene unbedingt zu beachten ist. 

Dem Vorurteil, dass Finanzbeamte irgendwie verknöchert sind, treten die beiden Referenten Jessica Schmid und Martin Fischer in legerer Kleidung entgegen. In allen steuerlichen Belangen müssen sie dagegen natürlich absolut korrekt sein, machen sie ihren Zuhörern klar. Beide schildern die vielfältigen Aufgaben in der Finanzverwaltung sowohl im Innen- als auch im Außendienst und stellten mit Fotos die Ausbildungsorte Dinkelsbühl und Ansbach vor, wo „die Urschule“ für den Finanzamts-Nachwuchs beheimatet ist, wie Fischer unterstrich.

Vielfältige Möglichkeiten

In der Pause zwischen den drei Durchläufen tauschen sich die Vertreter der Ausbildungsbetriebe untereinander aus. Die Schüler wiederum rufen sich ins Gedächtnis, wie es für sie weitergehen kann. Die Möglichkeiten dabei sind vielfältig: Möglich ist unter anderem, die technischen und kaufmännischen Ausbildungsangebote der Otto Bihler Maschienenfabrik kennen zu lernen. Die Jugendlichen werden außerdem beim Team des Autohauses Heuberger willkommen geheißen und sind in einem Klassenzimmer zu Gast bei m Füssener Hotelier Wolfgang Sommer.

cf

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