Aller guten Dinge sind drei

Neue Exponate in der Füssener Schatzkammer

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Die drei Anton Sturm zugeschriebenen Skulpturen vor ihrer Aufstellung.

Füssen – Drei Figuren des Füssener Bildhauers Anton Sturm zu einer Gruppe vereint können Besucher ab sofort in der Schatzkammer des Museums der Stadt Füssen besichtigen. Sie gehören dort nun zur Dauerausstellung. Das gibt jetzt Museumsleiter Dr. Anton Englert bekannt.

Das Museum der Stadt Füssen hatte 2016 aus Mitteln des Vermächtnisses Maria Endres zwei gefasste Holzfiguren erworben, die dem Füssener Bildhauer Anton Sturm (1690-1757) zugeschrieben werden. Der in Tirol geborene Künstler zog in Folge des barocken Umbaus der Benediktinerabtei St. Mang nach Füssen, wo er seine Werkstatt einrichtete. 

Die beiden Figuren stellen Maria und den Lieblingsjünger Johannes als Teile einer Kreuzigungsgruppe dar. Sie stimmen in allen wesentlichen Details mit den Holzfiguren einer lebensgroßen Kreuzigungsgruppe im Refektorium der Benediktinerabtei Ottobeuren überein, die Anton Sturm dort am 15. März 1733 gefasst anlieferte. 

Aufgrund zahlreicher Übereinstimmungen in der Formgebung ist nach Angaben des Museumsleiters anzunehmen, dass die neuerworbenen Figuren als sogenannte Bozzetti, Modelle, für die lebensgroßen Figuren gedient haben. 

Fein geschnitzt

Im Magazin des Museums der Stadt Füssen befand sich bereits ein fein geschnitzter Kruzifixus, gekreuzigter Jesus, der ebenfalls Anton Sturm zugeschrieben wird und der gut zum Maßstab der beiden neuerworbenen Figuren passt. Alle drei Figuren können jetzt in der Schatzkammer des Museums der Stadt Füssen zu einer Gruppe vereint besichtigt werden. Sie gehen dort in die Dauerausstellung ein.

kb

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