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Gleitschirmflieger stürzen am Tegelberg und Buchenberg ab - alle bleiben unverletzt

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Gleitschirmflieger am Tegelberg
In den ersten Tagen der Osterferien sind gleich drei Gleitschirmflieger am Tegelberg und Buchenberg verunglückt. Alle blieben jedoch unverletzt. © Symbolfoto: Archiv/Knoll

Füssen - Gleich drei Gleitschirmflieger sind laut Bergwacht Füssen in den ersten Tagen der Osterferien verunglückt. Alle drei kamen jedoch ohne Verletzungen davon.

Am Montag stürzte ein Pilot zwischen der Nord- und der Ostrampe am Tegelberg ab. Der Mann gelangte jedoch unverletzt wieder zum Startplatz zurück und rief die Bergwacht Füssen zur Bergung des Gleitschirmes.

Am Mittwoch wurde die Bergwacht Füssen am frühen Abend erneut an den Tegelberg gerufen. Ein Gleitschirmflieger hatte ebenfalls die Kontrolle über sein Fluggerät verloren und ist zwischen zwei Bäumen in der Nähe des Aussteiges am Fingerklettersteig hängen geblieben. Fünf Bergretter machten sich anschließend daran, in einer aufwändigen Aktion Pilot und Schirm zu bergen. Auch dieser Pilot blieb bei dem Unfall unverletzt.

Zeugen beobachten Notlandung am Buchenberg

Während des laufenden Einsatzes am Tegelberg erhielt der Einsatzleiter erneut eine Meldung über einen Gleitschrimfliegerabsturz, dieses Mal am Buchenberg. Augenzeugen berichteten von einem Piloten, der nahe der Buchenbergalm den Rettungsschirm gezogen hatte und kurz darauf nicht mehr zu sehen war.

Der Flugbetrieb ging jedoch weiter. Es gab keine weiteren Meldungen über einen beobachteten Absturz und der Verunglückte alarmierte auch nicht selbst die Rettungskräfte. Zwei Bergretter und der Einsatzleiter eilten an den Buchenberg, um die Lage vor Ort zu klären. Dort stellte sich schnell heraus, dass der Pilot vor der Buchbergalm eine Notlandung gemacht hatte und unverletzt blieb.

Telefonische Entwarnung schon die Rettungskette und Ressourcen

Die Bergwacht Füssen weist darauf hin, dass es in solchen Fällen wichtig ist, sich bei der integrierten Leitstelle unter der Telefonnummer 112 zu melden, auch wenn man nach einem Absturz keine Hilfe benötigt. Denn es gibt laut Bergwacht immer aufmerksame Zeugen, die solche Ereignisse beobachten und anschließend die Rettung rufen - was richtig sei, unterstreichen die Bergretter. Gibt der Betroffene telefonisch Entwarnung, könne er die Rettungskette und Ressourcen schonen.

kb

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