"Bin wirklich beeindruckt"

"Offene Jugendarbeit" im Außerfern stellt sich und ihre Arbeit vor

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Aufmerksam lauschen die Besucher des Infoabends im Jugendzentrum „Smile“ den Ausführungen der Vertreter der drei Jugendarbeit-Einrichtungen.

Reutte – Eher unbemerkt von großen Teilen der Bevölkerung arbeiten die Akteure der „offenen Jugendarbeit“ in der Marktgemeinde und darüber hinaus.

Auf Einladung der Obfrau des Bildungs-, Jugend- und Integrationsausschusses der Gemeinde, Andrea Weirather, durften Vertreter der einzelnen Institutionen bei einem Infoabend ihr Engagement der Öffentlichkeit präsentieren. „Um auch weiterhin die richtigen Schritte zu setzen, müssen wir uns von Seiten des Gemeinderates auch ständig um den Dialog mit jungen Menschen bemühen und uns mit Fachleuten über Verbesserungen des Angebotes unterhalten“, erläuterte Weirather.

 Dass sich das Interesse der Bevölkerung an der Veranstaltung in Grenzen hielt, mag wohl auch am guten Funktionieren der Jugendarbeit liegen. Umso bemerkenswerter war die Anwesenheit von zahlreichen Vertretern aller Gemeinderatsfraktionen, die gebannt den Ausführungen im Jugendzentrum „Smile“ lauschten.

Zu Wort kamen Simona Schennach von der Jugendinfo Tirol (Info Eck), Theresa Rauter von MOJA und Charly Poberschnigg vom Jugendzentrum. Allen drei Einrichtungen sei vor allem wichtig, den Jugendlichen einen niederschwelligen Zugang zu bieten. Lebensweltorientiertes Beratungs-, Unterstützungs- und Begleitangebot an junge Menschen im Alter zwischen 12 und 24 Jahren stehe im Vordergrund. Für Jugendliche da zu sein, Anteil zu nehmen und Beziehungsarbeit zu leisten, sei allen oberstes Gebot. 

Weiter Bogen

Alle drei Vertreter konnten mit Zahlen und Fakten aufweisen und damit ihren Einsatz untermauern. Von Berichten der Arbeit von „Streetworkern“ bis hin zur Ausrichtung von Turnieren für die Jugendlichen spannte sich der Bogen. Mit Beratungen in den verschiedensten Bereichen bis zu Präventionsveranstaltungen an den Schulen standen die Sozialarbeiter im Einsatz. 

Auch über Vernetzungen, österreichweit einzigartig, über die Staatsgrenzen hinaus ins benachbarte Bayern, konnte berichtet werden. Allen gemeinsam ist der offene Zugang ohne Berücksichtigung von ethnischer Zugehörigkeit, religiöser oder politischer Ausrichtung oder familiärer, finanzieller Situation.

Lob gab es von Vizebürgermeister Michael Steskal: „Die Marktgemeinde ist stolz auf die Jugendarbeit“, sagte er. „Wir werden den Institutionen weiterhin genügend Raum geben und sie im Bemühen für die Jugendlichen auf dem Weg zum Erwachsenwerden gebührend unterstützen.“ 

Von Seiten der Schule meldete sich der Direktor der Neuen Mittelschule Untermarkt und Gemeindevorstand Gerfried Breuss zu Wort: „Ich bin wirklich beeindruckt. Ich beobachte immer wieder die positive Auswirkung der Arbeit auch außerhalb der Schule und weiß, dass eure Arbeit wirklich wirkt.“

niko

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