Kommt die Indoor-Sportanlage?

Ehemaliges Obi-Gebäude: Interessent startet Online-Umfrage zur künftigen Nutzung

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Der Vermieter des ehemaligen Obi-Gebäudes plant derzeit das Gebäude in mehrere Mietparteien aufzuteilen. In dem Zug könnte dort eine Indoor-Sportanlage entstehen.

Füssen – Lange war es ruhig um den ehemaligen Obi-Markt. Doch nun kommt Bewegung in die Sache. Der Vermieter, die Immler Treuhand KG aus Isny, könnte sich vorstellen, dort eine Indoor-Sportanlage für Trendsportarten unterzubringen. 

Das erklärte Geschäftsführer Alexander Immler auf Nachfrage des Kreisbote. Doch dafür möchte der Interessent erst die Meinung der Füssener einholen

Seit vergangenen November steht das Gebäude leer, nachdem für Obi die Konkurrenz durch den neuen V-Baumarkt im Gewerbepark Allgäuer Land zu groß geworden war (der Kreisbote berichtete mehrfach). Bereits im November hatte sich der Kreisbote in einer Online-Umfrage bei seinen Lesern erkundigt, was ihrer Meinung nach in dem Gebäude künftig entstehen könnte. Dabei sprach sich fast die Hälfte der Teilnehmer für Indoor-Freizeiteinrichtungen wie eine Kartbahn, Paintball, Bowling, Lasertag, Badminton oder einen „Escape Room“ aus. Bei Füssens Bürgermeister Paul Iacob (SPD) stießen sie damit auf offene Ohren. „Vom Grundsatz her wäre das eine tolle Sache!“, sagte er damals gegenüber unserer Zeitung. „So eine Freizeitanlage hielte ich für gut!“ 

Auch der Vermieter kann sich nun offenbar eine ähnliche Einrichtung in dem Gebäude vorstellen. „Wir planen eine Mischnutzung der Immobilie mit mehreren Mietparteien. Eine mögliche Nutzung ist eine Indoor-Sportanlage“, erklärte Immler auf Nachfrage. Um bei der Planung einer Indoor-Sportanlage für Trendsportarten wie BMX, Scooter, Skateboard, Slopestyle, Parcours, Trickski oder Trampolin weiterzukommen, untersuche ihr derzeitiger Interessent die Bedürfnisse der Sportler sowie die Anforderungen an entsprechende Sportangebote in Füssen und Umgebung. In dem Zug startet er eine Online-Umfrage.

Die Beantwortung des Fragebogens dauert laut Immler nur sieben Minuten. Zudem erhalten die ersten 50 Teilnehmer im ersten Monat nach der Eröffnung freien Eintritt.„Es wäre schön, wenn sich viele Füssener beteiligen und so auf die Zukunft des Standorts Einfluss nehmen würden”, sagte der Geschäftsführer. 

Zu den weiteren möglichen Mietern wollte er sich dagegen noch nicht äußern. „Zu den weiteren Nutzungen kann ich Ihnen zum jetzigen Zeitpunkt keinen Kommentar geben.”

kk

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