1. kreisbote-de
  2. Lokales
  3. Füssen

Ehepaar Roth feiert eiserne Hochzeit - Bürgermeister gratuliert

Erstellt:

Kommentare

Bürgermeister Maximilian Eichstetter (rechts) mit Irma und Robert Roth
Bürgermeister Maximilian Eichstetter (rechts) besucht Irma und Robert Roth anlässlich ihres 65-jährigen Hochzeitstags und überreicht Blumen, Wein und eine Glückwunschkarte. © Stadt Füssen

Füssen - Zur eisernen Hochzeit hat Bürgermeister Maximilian Eichstetter (CSU) kürzlich Irma und Robert Roth gratuliert. Robert Roth hatte dabei gleich doppelt Grund zu feiern: Zwei Tage davor wurde er 91 Jahre alt.

65 Jahre ist eine lange Zeit. So lange halten die Roths bereits zusammen. Um dies zu bekräftigen, haben sie sich kürzlich noch einmal das Ja-Wort in der Wieskirche gegeben – wo sie vor 65 Jahren geheiratet hatten. Kennengelernt haben sich die beiden Jubilare 1954 beim Studium in München. Den Abschluss in der Tasche zogen sie in das fränkische Heideck – die Robert Roths Heimatstadt – und arbeiteten im nahegelegenen Roth an der Berufsschule als Lehrer. Für die CSU saß Robert Roth in Heideck zwölf Jahre im Stadtrat.

Ihre „fränkische Diaspora“ nennt sie den Lebensabschnitt in Heideck, sagte Irma Roth mit einem Schmunzeln beim Besuch des Bürgermeisters. Denn sie ist in Füssen aufgewachsen. Der berühmte Eishockeyspieler Fritz Kleber war einer ihrer Klassenkameraden. „Irma hat immer gesagt: Füssen ist die schönste Stadt der Welt“, sagte Robert Roth – später sollte er diese Meinung übernehmen.

Aus Sehnsucht nach Irma Roths Heimat kaufte das Paar 1974 eine Ferienwohnung in der Werkmeisterstraße und lebte bis zum Ruhestand Robert Roths 1995 abwechselnd in Füssen und Heideck. Seit 1995 leben sie dauerhaft in Füssen, nachdem sie 1989 dort eine Wohnung gekauft hatten.

Sportlich aktiv bis zum 82. Lebensjahr

Robert Roth fiel es auch aufgrund seiner Begeisterung für Sport nicht schwer, sich in die Heimat seiner Frau zu verlieben. Erst im Alter von 82 Jahren hängte er seine Sportklamotten aus gesundheitlichen Gründen an den Nagel. Bis dahin aber spielte er Golf, Tennis, Fußball – letzteres sogar in der Bayernliga – und fuhr Ski. „Das Skifahren geht mir am meisten ab“, sagte er beim Treffen mit Eichstetter.

Auch wenn es nicht mehr möglich ist, Sport zu treiben, wird es den Roths nicht langweilig. „Wir haben sehr viel Kontakt innerhalb der Familie“, sagte Robert Roth. Und wenn die Familie zusammenkommt, ist das Haus voll: Die Roths haben drei Kinder, sechs Enkel und drei Urenkel. 

Auch interessant

Kommentare