Eine nachhaltige Politik schaffen

Karin Ketterl (rechts), Geschäftsführerin des CSU-Ortsverbands Füssen-Hopfen-Weissensee freut sich mit der geehrten Octavianne Hornstein über die Urkunde aus München. Foto: cf

Politisches Engagement, das der Stadt Füssen Nutzen bringen soll, zwei Delegiertenwahlen und nicht zuletzt eine besondere Ehrung haben im Mittelpunkt der CSU-Ortshauptversammlung gestanden, die Dr. Hans-Martin Beyer am Montag im neuen Hotel am Prinzregentenplatz „Schlosskrone“ geleitet hat. Einstimmig erfolgte die Entlastung des gesamten Ortsvorstands, die Stadtrat Martin Lochbihler nach dem Kassen- und Kassenprüfbericht beantragt hatte.

Vorsitzender Beyer schaute eingangs in seinem Bericht nach Berlin und München. In der Bundes- und der Landespolitik, wo „unsere Partei derzeit punktet und anders als unsere Schwesterpartei CDU – keine schlechte Figur abgibt – vertreten wir mit Horst Seehofer klare Positionen“, betonte Beyer. Die SPD entfache im Vorfeld der nächsten großen Wahlen einmal mehr eine „soziale Neid-Debatte“. In der CSU dagegen zähle die „erbrachte Leistung“. Die christliche Familie mit den Eltern als Erziehenden müsse im Mittelpunkt stehen, betonte er beim Thema „Betreuungsgeld“. Dass sich die CSU „selbstverständlich für Kindertagesstätten einsetzt“, sei aus dem Füssener Stadtrat bekannt. Beyers Bericht mit Ausführungen zu den vielen aktuellen lokalpolitischen Themen - wie Industrieansiedlung und Arbeitsplätze, Tourismus, Wasenmoos und Krankenhaus – machte deutlich: es gehe um eine „gute nachhaltige Politik, erreichbar durch ein Miteinander im Stadtrat. Ziel ist, Füssen voranzubringen.“ In der Parteikasse am Ort habe sich nichts Großartiges bewegt, stellte Schatzmeister Norbert Egelhofer in seinem Bericht fest. Die Ortsgruppe finanziere sich praktisch 100-prozentig über die Beiträge von 122 Mitgliedern. Wie bei der Versammlung bekannt wurde, zählt die CSU-Ortsgruppe etwas weniger Mitglieder als im Geschäftsjahr 2011. Es sei eine Härtefallregelung in Betracht zu ziehen, so Beyer, „damit die überzeugten CSU-ler auch mit einer kleinen Rente bei uns bleiben können“. Die von den 20 Versammlungsteilnehmern erwarteten Infos zur großen Umfrage zum Thema „Umgehung“ konnte Beyer „leider noch nicht“ geben. Er kündigte jedoch die Veröffentlichung „enorm überraschender“ Ergebnisse an. Die vielen Rückläufe der von den Bürgern ausgefüllten Fragebogen sei allein schon ein Riesenerfolg. Die Mitglieder „mehr mitnehmen“ wurde von Michel Schmück aus Hopfen am See gefordert. Das fand Widerhall. Der CSU-Vorstand verbessere die Internet-Präsenz. „Wir wollen auch zu unserem beliebten Stammtisch zurückkehren“, sagte Beyer. Er ließ es sich nach 18 Ehrungen auf der Kreisebene für Füssener Mitglieder nicht nehmen, im Saal persönlich - „für 40 Jahre Treue“ - Octavianne Hornstein zu ehren. Beim nächsten Tagesordnungspunkt stellte sich Rüdiger Bayer gern als Wahlleiter zur Verfügung. Die 13 Delegierten aus Füssen für die CSU-Kreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl und die beson- dere Versammlung zur Landtagswahl wurden zudem gewählt, sie heißen: Dr. Hans-Martin Beyer, Anton Greinwald, Peter Hartung, Heinz Hipp, Karin Ketterl, Günther Knauss, Ursula Lax, Martin Lochbihler, Franz Nagel, Markus Schmölz, Nico Schulte, Michael Schmück und Gabriele Wieland.

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