Zweite Auflage des Nesselwanger Bergfestes wird ebenfalls ein voller Erfolg

Tausende strömen auf die Alpspitz

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Zahllose Besucher kommen am Sonntag auf die Nesselwanger Alpspitz zur zweiten Auflage des Nesselwanger Bergfestes.
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Zahllose Besucher kommen am Sonntag auf die Nesselwanger Alpspitz zur zweiten Auflage des Nesselwanger Bergfestes.
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Zahllose Besucher kommen am Sonntag auf die Nesselwanger Alpspitz zur zweiten Auflage des Nesselwanger Bergfestes.
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Zahllose Besucher kommen am Sonntag auf die Nesselwanger Alpspitz zur zweiten Auflage des Nesselwanger Bergfestes.
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Zahllose Besucher kommen am Sonntag auf die Nesselwanger Alpspitz zur zweiten Auflage des Nesselwanger Bergfestes.
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Zahllose Besucher kommen am Sonntag auf die Nesselwanger Alpspitz zur zweiten Auflage des Nesselwanger Bergfestes.
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Zahllose Besucher kommen am Sonntag auf die Nesselwanger Alpspitz zur zweiten Auflage des Nesselwanger Bergfestes.
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Zahllose Besucher kommen am Sonntag auf die Nesselwanger Alpspitz zur zweiten Auflage des Nesselwanger Bergfestes.

Nesselwang – Vor einem Jahr war die Eröffnung des neuen Wasserfallweges mit ein Grund für das erste Nesselwanger Bergfest. In diesem Jahr startete die zweite Auflage – und war ein voller Erfolg.

„Ein Berg – zwei Bahnen – fünf Hütten“, lautete das Motto des Bergfestes. Mehrere tausend Besucher tummelten sich so am Sonntag am Nesselwanger Hausberg, der Alpspitz. An der Bergstation der Alpspitzbahn empfingen die „Schwedenreiter“ die zahllosen Besucher musikalisch. Bis zum frühen Nachmittag spielten die fünf Musiker für die Einheimischen und Gäste an der „Panoramahütte“ auf. In der „Berglodge“ sorgte die Oberallgäuer Gruppe „Dreikant“ für die richtige Stimmung nach dem Aufstieg. 

Das Team der Nesselwanger Alpspitzbahn um Geschäftsführer Ralf Speck hatte sich auf den Ansturm bei bestem Bergwetter gut vorbereitet. Trotz einer guten Organisation kam es vor allem an der Sommerrodelbahn aber immer wieder zu längeren Wartezeiten, was der guten Stimmung der vielen kleinen und großen Gäste aber keinen Abbruch tat. Auch der „Alpspitz-Kick“, eine Seilrutsche, an der Geschwindigkeiten bis zu 130 Stundenkilometer erreicht werden können, forderte von den Wagemutigen schubweise immer wieder etwas Geduld. Zum Festausklang sorgten die Alpspitzstürmer am Liftstüble nochmals für einen beschwingten Heimweg. 

Geschäftsführer Ralf Speck zeigte sich hoch zufrieden mit dem Tag. „2500 Gäste haben wir befördert, ein Ticken mehr als im letzten Jahr.“ Nicht gezählt werden konnten die ebenfalls zahlreichen Wanderer, von denen ein großer Teil auch den Wasserfallweg nutzten. „Die Besucher verteilten sich am ganzen Berg, es war viel Bewegung da“, so Speck weiter. 

Sehr guten Anklang fanden die Schnitzeljagd und die anderen Spielstationen die von der Tal- bis zur Bergstation aufgebaut waren. „Es wird auf jeden Fall weitergeführt“, so das Fazit des Geschäftsführers der Bergbahn. 

"Ein gelungener Tag"

Auch Pirmin Joas, Leiter der Touristinformation Nesselwang, war hoch zufrieden mit der zweiten Auflage des Bergfestes. „Es war alles in allem ein gelungener Tag“. Er lobte die Organisation der Alpspitzbahn und das große Angebot an verschiedenen Möglichkeiten, die diese geschaffen hatte.

 Alle fünf Hütten waren sehr gut besucht und versorgten die Gäste mit kulinarischen Schmankerln aus dem Allgäu. Die Bergwachtbereitschaft Nesselwang um ihren Leiter Willi Hailer nahm das Bergfest zum Anlass und ließ durch Pfarrer Josef Hutzmann ihre beiden Einsatzfahrzeuge segnen. Hutzmann wünschte den Bergrettern immer eine glückliche Heimkehr von ihren nicht immer leichten, teilweise auch gefährlichen Einsätzen. „Der Dienst am Nächsten“, so Hutzmann, „ist eine der edelsten Taten, die wir vollbringen können“. Im Anschluss an die Fahrzeugsegnung wurde am Kappeler Köpfle, einem kleineren Nebengipfel der Alpspitz, das neue Gipfelkreuz errichtet. 

Bei einer Routinekontrolle vor einigen Wochen war durch die Bergretter festgestellt worden, dass das alte Kreuz im oberen Teil durch Wind und Wetter schon sehr in Mitleidenschaft gezogen worden und morsch war. Das Kreuz ist nachts beleuchtet und bei klarem Wetter schon von Weitem zu sehen. 

Muskelkraft und Segen

Der Rechtlerverband Nesselwang mit dem Vorstand Thomas Theil stellte das Holz für das neue Gipfelkreuz zur Verfügung und die Bergwacht-Bereitschaft hatte es entrindet, zusammengebaut und mit einer neuen LED-Beleuchtung versehen.

Unter den Augen zahlreicher Besucher wurde das Kreuz an dem markanten Punkt mit Muskelkraft aufgestellt und im Anschluss durch den Geistlichen gesegnet. „Das Kreuz ist Symbol für die Verbindung von Himmel und Erde und weist uns den Weg nach oben auf den Berg“. Willi Hailer dankte im Anschluss Pfarrer Josef Hutzmann für die feierlichen Worte. „Dem kann und will ich nichts mehr hinzufügen“, so Hailer. Er dankte den Gästen der Kreuzsegnung für ihr Kommen und wünschte allen noch einen schönen Nachmittag am Berg und einen guten Nachhauseweg.

hoe

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