Josefine Schulte stellt zum dritten Mal die Heilige Luzia dar

Luziafest: Lichter in der dunklen Zeit

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Josefine Schulte stellt zum dritten Mal in Folge die Heilige Luzia dar.
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Josefine Schulte stellt zum dritten Mal in Folge die Heilige Luzia dar.

Füssen – Alle Jahre wieder kommt nicht nur das Christuskind zu den Familien, sondern zuvor auch die Heilige Luzia – dargestellt in diesem Jahr bereits zum dritten Mal von Josefine Schulte.

In der mit kleinen Mädchen und Buben in Begleitung voll besetzten Krippkirche in der Füssener Fußgängerzone erklang eine Ballade, in der lyrisch beschrieben wird, wie Licht in die dunkle Welt kommt. 

Zuvor hatte Franziskanerpater Michael den großen und kleinen Zuhörern im Kirchenraum die rührende Geschichte der jungen Frau erzählt, die so klug war, sich einen Lichterkranz aufzusetzen, um beide Hände für die gefüllten Körbe frei zu haben. Luzia verteilte ihre milden Gaben an hungrige Mitmenschen, die sich vor ihren Verfolgern verstecken mussten. 

Langer Zug

Nach fröhlichem Musizieren und dem Vortrag der Heiligenlegende in der von Kerzen beleuchteten Altstadtkirche bildete sich in der Fußgängerzone die lange Prozession, deren Ziel das Lechufer ist. 

Geduldig wartete die Kutsche der Gebrüder Kotz aus Schwangau, bis die Hauptfigur des von zahlreichen Leuten gemeinsam erlebten Abends mit dem weiß gekleideten Gefolge Platz genommen hatte. Ein langer Zug setzte sich in der Fußgängerzone zum Magnus-Brunnen in Bewegung. 

An der Lechhalde trennte sich der Zug: Die Pferdekutsche bog zum Brotmarkt ab und die Fußgänger gingen weiter hinunter zum Fluss, um die von den Kindern selbst gebastelten leuchteten Schiffchen nahe der Lechbrücke aufs Wasser zu setzen. 

Viele Unterstützer

„Insgesamt 50 Mädchen und Buben waren bei der Bastelstunde als Gäste im Franziskanerkloster dabei“, freute sich Pfarrhelferin Brigitte Böck über die Resonanz. 

Heuer erstmals dabei war der sechjährige Paul aus Hopfen und seine zwei Jahre ältere Schwester Vreni. Die neugierige Frage, wie lange sie denn für Bau der Luzia-Schiffchen, die alle von Pater Michael gesegnet wurden, als Bastler brauchten, verkündeten beide: „Nur 20 Minuten“, was von der Mutter stolz bestätigt wurde. Veranstalter waren die Pfarreiengemeinschaft – vertreten durch Stadtpfarrer Frank Deuring – und die Katholische Kurseelsorge im Füssener Land. 

Kurseelsorger Christian Schulte dankte, noch während die Veranstaltung lief, für organisatorische Unterstützung. Wie jedes Jahr hatte eine Abordnung der Feuerwehr dabei geholfen, dass die Schiffchen ihren Weg in den Lech fanden. Die Polizei wiederum hatte dem langen Fackelzug sicheres Geleit gegeben. Am Ende der diesjährigen Luziafeier wurden die leckeren Kringel an die Teilnehmer verteilt.

cf

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