Einführung in "Frühdefibrillation"

Eine Einführung "Frühdefibrillation" wurde erstmalig im Kurs Lebensrettende Sofortmaßnahmen (LSM) durch die Malteser im Fahrschulzentrum Egger & Praun umgesetzt.

Die Malteser und L.. Stromereder, G. Hildebrandt und F.v. Polenz als Ausbilder der Malteser reagieren als erste Hilfsorganisation unmittelbar auf die Änderung der gemeinsamen Grundsätze der ausbildenden Hilfsorganisationen (GGHO) vom 15. Juni 2009 und integrieren ab sofort die Ausbildung von Laien am Defibrillator in jedem Erste-Hilfe-Kurs und LSM-Kurs. Die GGHO schreiben erstmals die theoretische als praktische Umsetzung des Themas Frühdefibrillation in allen Lehrgangsformen fest. Damit integriert sich das Üben mit dem Defibrillator automatisch auch in die Erste-Hilfe- / LSM-Ausbildung. Diese Änderung geschieht aus aktuellem, sinnvollen Anlass, da dort, wo sich viele Menschen aufhalten - in öffentlichen Einrichtungen, an öffentlichen Plätzen, in Firmen - die Anbringung eines sogenannten automatischen externen Defibrillators (AED) empfehlenswert und unter Umständen lebensrettend ist. Der plötzliche Herztod ist mit geschätzten 100.000 Betroffenen jedes Jahr die häufigste Todesursache in Deutschland. Die Defibrillation ist eine einfache und sehr effektive Maßnahme beim sogenannten Kammerflimmern, der Hauptursache dieses Herztodes, rettend einzugreifen. Durch einen elektrischen Impuls wird das lebensgefährliche Flimmern beendet, was die Herz-Lungen-Wiederbelebung alleine nicht schafft. Je früher eine Defibrillation erfolgt, desto größer sind die Chancen des Betroffenen zu überleben.

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