Füssener Floriansjünger blicken auf ein turbulentes Jahr zurück

1. Reihe: (jeweils von links) Leiter der Feuerwache Michael Wagner, Melanie Geist, stv. Vorstand Gerhard Ruf, 2. Reihe: Vorstand Klaus Beylschmidt, Kati Sauer, Peter Lutzenhauser, 3. Reihe: Jörg Ruckdeschel, Oliver Schneider, 4. Reihe: Christian Martin, Matthias König, Stefan Hobelsberger, 5. Reihe: Konstantin Kahle, Uwe Streit, 6. Reihe: Thomas Hagenreiner, Klaus Kaiser mit Bürgermeister Paul Iacob (oben Mitte) F: ed

Füssen – Trotz mancher Unruhe im Verein der Freiwilligen Feuerwehr Füssen in den vergangenen Monaten verlief die Jahreshauptversammlung in der Feuerwache harmonisch. Thema war unter anderem auch der Rücktritt von Kommandant Heinz Weller zum Ende des Jahres 2012.

Wellers Nachfolger werden die Aktiven der Wehr gesondert am 27. Februar 2013 wählen. Bis dahin übernimmt sein bisheriger Stellvertreter Michael Wagner die Leitung. Ihm war es auch vorbehalten, den Kommandantenbericht für 2012 der Versammlung vorzutragen. Im abgelaufenen Jahr hatte die Wehr 122 Einsätze, darunter 61 technischer Art, 21 alarmiert durch Brandmelder (ohne größeren Einsatz) und 23 Alarmierungen zu Bränden. Statistisch leisteten 1753 ehrenamtlich Aktive nicht weniger als 3258 Einsatzstunden. Wie Michael Wagner anmerkte, würde das nach der städtischen Gebührenordnung rein rechnerisch mit 77.350 Euro zu Buche schlagen. Einer der spektakulären Einsätze war der Hotelbrand im Stadtzentrum Mitte August, nachbarliche Löschhilfe wurde unter anderem bei zwei Bränden in Schwarzenbach und Zwieselberg (Gemeinde Roßhaupten) geleistet. Dazu kamen etliche Öleinsätze, Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen und die alljährlichen Einsätze für Tiere beziehungsweise Entfernung von Wespennestern. Erwähnt wurden auch die ersten beiden Brände im Jahr 2013 beim Franziskanerkloster und der Schreinerei Filser (wir berichteten). Zuvor hatte Schriftführer Stefan Stein über die Aktivitäten im Vereinsjahr 2012 referiert. Sie begannen, neben vielem anderen, wie jedes Jahr mit dem Gottesdienst und anschließendem Kameradschaftstag in der Feuerwache. Er berichtete auch von den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 150-jährigen Bestehens der Wehr. Dazu gehörten eine Fotoausstellung mit dem Titel „Feuerwehr im Wandel der Zeit", ein Tag der offenen Tür sowie der Festgottesdienst am Baumgarten mit anschließendem Festumzug. Dass es um den Nachwuchs nicht schlecht gestellt ist, berichteten der Leiter der Kinderfeuerwehr, Matthias König, sowie Jugendwart Klaus Grosch. 20 Kinder im Alter zwischen sieben und elf Jahren werden derzeit betreut. In der Jugendfeuerwehr sind momentan elf Jugendliche im Alter zwischen elf und 17 Jahren in der Ausbildung. ed

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