Eishockey: WM der U18-Juniorinnen in Füssen

Erst zum zweiten Mal wird die Juniorenweltmeisterschaft der U18 auf dem Damensektor ausgetragen. Nach dem kanadischen Calgary 2007 kann Füssen als Eishockeystadt von internationalem Ruf vom 5. bis 10. Januar 2009 dieses Großereignis ausrichten.

Acht Mannschaften aus Kanada, Deutschland, Finnland, Russland, Schweden, Schweiz, Tschechien und den USA werden daran teilnehmen. Der technische Direktor des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB), Michael Pfuhl, freute sich besonders, dass die Stadionanlage am Kobelhang als "Wohnzimmer des DEB“ Schauplatz dieser Veranstaltung ist. "Nachdem die deutschen Mädchen in Kanada den fünften Platz erreicht hatten, war dies der Anlass, um uns um diese WM zu bewerben" so Pfuhl. Die Voraussetzungen seien optimal: Kurze Wege zum Stadion, ein Entgegenkommen der Hotellerie sowie das Engagement der Stadt waren wichtige Punkte um sich für Füssen zu entscheiden. Peter Kathan, der Frauen-Bundestrainer erklärte die noch kurze Geschichte auf dem internationalen Sektor der U18-Damen, jedoch sei die Begeisterung der Mädchen, obwohl sie fast alle Kosten selbst tragen müssen, groß. Er zeigte sich zuversichtlich, was den Leistungsstand der Nachwuchsspielerinnen anbelangt und meinte: „Mit den Finnen, Schweden und Russen können wir sicher mithalten“. "Wir hoffen auf 500 bis 800 Zuschauer bei den einzelnen Spielen, wenigstens wenn Deutschland spielt“ so technischer Direktor Pfuhl, der zudem betonte, das Treffen dieser Art nicht unbedingt kostendeckend sind. Jedoch seien Veranstaltungen im Jugend- und Juniorenbereich unabdingbar. Er freue sich auch, dass Spielerinnen in den Vereinen immer mehr Unterstützung finden wie die Statistik beweise: „Die Zahlen der spielberechtigten Mädchen steigen nicht rasant aber kontinuierlich und das lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken" und er fügt hinzu "das Turnier soll auch dazu dienen, Mädchen für den Eishockeysport zu begeistern".

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