In Pfronten hat die Firma nicht ausreichend Platz

Die Arbeiten beginnen

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Den Beginn der Bauarbeiten feiern die Bauherren Rainer Besl (4.v.l.) und Leonhard Schwäller (6.v.l.) mit Vertretern des Zweckverbands Allgäuer Land, des Landratsamtes und der Baufirmen.

Füssen – Was vor rund 20 Jahren mit einer Zwei-Mann-Firma begann, ist jetzt ein Unternehmen mit insgesamt 220 Mitarbeitern: Der Schaltanlagenbauer Besl & Schwäller ist seit der Gründung deutlich gewachsen.

Da am Firmensitz in Pfronten kein Platz war, zieht das Unternehmen nach Füssen. Den ersten Schritt hat es am Donnerstag gemacht: Mit dem Spatenstich begannen die Arbeiten im Gewerbepark Allgäuer Land. Im Dezember 2018 will das Unternehmen seinen Firmensitz nach Füssen verlagern.

Bis dahin sollen auf dem ca. 25.000 Quadratmeter großen Areal eine ca. 5000 Quadratmeter große Produktionshalle und ein Verwaltungsgebäude entstehen, erklärte Bauleiter Peter Guggemos. 18.000 Quadratmeter werden dafür bebaut, der Rest sei für Erweiterungen gedacht. 

Zunächst müsse man aber mit dem „schwierigen Baugrund sorgsam umgehen“, erklärte Guggemos. Dieser werde erst einmal aufbereitet, bevor es im Frühjahr an den Hochbau gehe. Insgesamt werden sich die Baukosten auf ca. 8,5 Millionen Euro belaufen, schätzt der Bauleiter.

Der Schaltanlagenbauer bedient branchenführende Unternehmen aus Umwelttechnik, Maschinenbau und Medizintechnik, erklärte Bauherr Rainer Besl. Um auf diesem umkämpfen Markt mithalten zu können, müsse man sich weiter entwickeln. Und das sei im „Vorgarten dieser wunderbaren und sympathischen Stadt“ möglich, ist Besl überzeugt. 

Für das Areal sprach vor allem die günstige Verkehrsanbindung, erklärte Gesellschafter Hubert Lux. In den kommenden Jahren wolle das Unternehmen hier seine Produktion und die Mitarbeiterzahl (derzeit 110) um 20 Prozent vergrößern.

Katharina Knoll

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