Sanierung  beginnt

Ab Ende März wird die Theresienbrücke in Füssen für den Verkehr gesperrt – Umleitung über Klostergasse

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Vor allem einsickerndes Streusalz und Wasser haben das Tragwerk und die Sicherheitseinrichtungen der Theresienbrücke über die Jahre verschlechtert.

Füssen – Eigentlich hätten die Sanierungsarbeiten an der Theresienbrücke bereits 2019 über die Bühne gehen sollen. Da die Kosten dafür aber deutlich höher ausfallen als ursprünglich veranschlagt, hat die Stadtverwaltung die Arbeiten um ein Jahr verschoben.

Ende März ist es nun soweit, gab Martin Köpf vom städtischen Tiefbauamt bekannt.

Derzeit laufen hinter den Kulissen bereits die Vorbereitung für die Sanierung. So wird die Statik des Traggerüstes geprüft und die Übergangskonstruktionen geplant. Das Bauunternehmen Dobler aus Kaufbeuren, das den Auftrag für die Sanierungsarbeiten erhalten hat, wird ab 30. März die Baustelle einrichten und mit dem Aufbau der Verkehrssicherung beginnen. Im kommenden Sommer sollen die Arbeiten dann abgeschlossen sein.

Die Brückensanierung wird bis dahin aber große Auswirkungen auf den Verkehr haben. Denn während der gesamten Arbeiten muss der Fahrzeugverkehr umgeleitet werden. Die Autos werden dann über die Klostergasse fahren. Ab ca. 13. April, wenn die Abbrucharbeiten an der Fahrbahn und den Kappen beginnen, können auch Fußgänger die Brücke für ca. sieben Wochen, bis ca. 16. Juli, nicht mehr passieren. In dieser Zeit müssen sie und auch Fahrradfahrer über den Maxsteg bzw. die Lechbrücke bei der B16 ausweichen. Die Stadtverwaltung wird nach eigenen Angaben aber versuchen, die Sperrzeiten für die Fußgänger möglichst gering zu halten – auch, wenn das schwierig werden dürfte, so Köpf. Schließlich könne man niemanden beispielsweise im Dunklen über die unbeleuchtete Brücke lassen.

Noten sind zu schlecht

Die Füssener Stadtverwaltung musste handeln, da die Brücke bei der jüngsten Hauptuntersuchung im Jahr 2016 so schlecht abgeschnitten hatte, dass dem Stadtrat keine andere Wahl geblieben war, als einer umfangreichen Reparatur zuzustimmen. Vor allem das jahrelange Einsickern von Streusalz und Wasser in das Bauwerk durch undichte Übergangskonstruktionen und Betonabplatzungen am Überbau haben zu einer Verschlechterung von Tragwerk und Sicherungseinrichtungen geführt.

kk

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