Zum Ende nochmal aufgedreht

Nachdem der EV Pfronten die Klasse im Herzschlagfinale gegen Waldkraiburg gesichert hatte, ging es am vergangenen Wochenende gegen den TSV Peißenberg um Platz 13 und der endgültigen Sicherheit, auch nächste Saison in der Bayernliga zu spielen. Für die Oberbayern war der Ausgang dieser Partien Makulatur, da sie im Laufe der letzten Woche mit dem Bayerischen Eissport-Verband vor dem Landgericht München I den andauernden Streit beilegt hatten.

Der TSV Peißenberg spielt demnach nächste Saison auf jeden Fall in der Bayernliga, ungeachtet des Ausgangs der Spiele um Platz 13. Der Verlierer dieser Spiele müsste im Falle eines Oberliga-Absteigers in die Landesliga absteigen. Das wird aber nicht der Fall sein, da in den Oberliga-Durchführungsbestimmungen diese Saison kein Absteiger wegen Neustrukturierungen vorgesehen ist. So gingen beide Mannschaften unmotiviert zu Werke und trennten sich leistungsgerecht mit 4:4. Die Tore für die Falcons erzielten Roman Fröhlich, Markus Wagner, Tobias Brandes und Sven Friedl. Anders das Rückspiel am Sonntag in Pfronten. Beide Teams wollten das letzte Spiel der Saison als Sieger beenden. Das erste Drittel konnten die Eishackler aus Peißenberg knapp mit 2:1 für sich entscheiden. Benjamin Gottwalz erzielte in der 16. Minute in Unterzahl nach einem schönen Alleingang den Pfrontener Anschlusstreffer. Im zweiten Drittel nutzten die Falcons dann ihre zahlreichen Chancen besser und zogen durch Treffer von Adrian Hack, Stefan Knöpfler, Martin Fröhlich, und Benjamin Gottwalz bei einem Gegentreffer von Wimberger auf 5:3 davon. Die letzten 20 Minuten der Saison 2009/10 waren überschattet von der Verletzung Sven Rampfs, der fünf Minuten nach Wiederbeginn vom Eis musste. Für ihn hütete die letzte Viertelstunde der ebenfalls angeschlagene Peter Klammsteiner das Pfrontener Tor. Gleich darauf erzielten die Eishackler den 5:4 Anschlusstreffer, ehe in der 49. Minute Thomas Steiner den Zwei-Tore-Vorsprung wiederherstellte konnte. Serie zum Saisonende Spannend wurde es nochmal in der 60. Minute, als Peißenberg 36 Sekunden vor Schluss nochmal auf 6:5 heran kam. Eine Auszeit und die Herausnahme des Torhüters zugunsten eines sechsten Feldspielers brachten dem TSV nichts mehr ein und so blieb es beim Erfolg des EV Pfronten. Somit geht eine schwere Saison mit einer kleinen Serie von vier Siegen und einem Unentschieden in Folge und dem versöhnlichen Klassenerhalt zu Ende. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft die zum Schluss gezeigte Leitung nächste Saison wieder abrufen kann.

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